Donnerstag, 24. April 2014

Auf ein Neues

Seitdem ich im letzten Jahr so viele interessante Nähblogs entdeckt und abonniert habe und ich mich an die Zeiten zurück erinnere, als ich für mich und meine damals kleinen Kinder viel selbst genäht habe, steigt ständig die Lust, dieses alte, in Vergessenheit geratene Hobby wieder aufleben zu lassen.

Meine ersten Nähversuche stammen aus den späten 60ern, als ich noch in die Schule ging und mir meine ältere Cousine die ersten Grundbegriffe beigebracht hat und wir damals zusammen in den Sommerferien mein erstes Kleid genäht haben. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie fasziniert ich davon war, dass man Knöpfe mit demselben Stoff wie das Kleid überziehen lassen konnte.

Mein erstes Kleid ca. 1969

Meine nähintensivste Zeit war dann in den späten 70ern und den frühen 80ern. Beigebracht habe ich mir das Nähen durch 'Learning by Doing', einen Nähkurs habe ich nie besucht. Aus dieser Zeit habe ich noch diese alte Nähmaschine, die in den letzten Jahren nur noch für Reparaturen oder zum Nähen von Vorhängen Verwendung fand.
 
 
 
Als ich dann nach der früher ja oft üblichen Kinderpause (bei mir waren das 7 1/2 Jahre) wieder ins Berufsleben einstieg, habe ich (leider) Stoffreste, Schnittmuster und Zeitschriften (u.a. mehrere Jahrgänge Burda Moden) entsorgt, quasi alles bis auf die Nähmaschine.
 
Da ich nun Ende nächsten Jahres (mit 63 aber mit Abschlägen) in den wohlverdienten Ruhestand gehen werde, soll nun so nach und nach das Selbermachen wieder aufleben.
 
 
Die ersten Vorbereitungen und Anschaffungen sind erledigt:
  • Aus einem ehemaligen Kinderzimmer wurde ein Gäste- / Nähzimmer
     
  • An Weihnachten bekam ich ein Jahresabo der Burda-Style geschenkt
     
  • Die neue Nähmaschine ist inzwischen eingetroffen und wurde beim Probenähen für genau richtig für mich befunden.
 
  • Eine Schneiderpuppe steht nun (mangels der Cousine oder einer ebenfalls nähbegeisterter Freundin) im Nähzimmer bereit.
     
  • Da ich nicht im Wohnzimmer auf dem Esstisch zuschneiden und immer alles die Treppe rauf und runter tragen möchte, ist aus einem alten Bügelbrett ein Zuschneidetisch entstanden. Die Idee stammt von hier und dieser Tisch kann bei Bedarf schnell zusammengeklappt werden.

  •  Seit letztem Jahr sammle ich bereits Stoffe für mein neues Stofflager 
 
Durch das Lesen auf den unterschiedlichen Blogs konnte ich meine Erinnerungen auffrischen und viel Neues dazulernen. Besonders erwähnen möchte ich den MMM – Me Made Mittwoch, der einfach eine tolle Quelle zum Auffinden von interessanten Nähblogs ist.
 
 Nachdem ich im letzten Jahr zahlreiche Paar Socken und Schals gestrickt habe (und nun wirklich kein weiterer Bedarf besteht), kann es nun also auch mit dem Nähen wieder losgehen, auch wenn es im Moment noch, zeitlich durch meine Noch-Berufstätigkeit limitiert, nur ab und zu etwas zu zeigen gibt und am Anfang wohl auch das eine oder andere Teil für die Tonne produziert wird .
 
 

1 Kommentar:

  1. Herzlichst willkommen zurück ind Nähleben!
    deine Geshcichte ist meiner sehr änlich. auch ich habe 10 jahre 0-nähen-phase. vor dem Umzug nach düsseldorf habe ich alles entsorgt,was ich mir heute nicht mehr verzeihen kann. man kann vieles nachkaufen, aber meine konstruktionsbücher aus studiumzeit der ehemalligen sowjet-ziet wohl kaum. das waren goldschätze. allerdings habe ich kein nähzimmer:-) bügelbrett ist eine gute lösung auch wenn sie nicht so stabil ist, ist die höhe deutlich rückenfreundlicher als eßtisch.-)ich habe bei meiner freundin so einen echten zushcniedetisch bei nähmöbeln ausprobiert. er ist sowas von klasse. allein shcon deswegen,weil er korkoberfläche hat, wo man einerseits pinnen kann andererseits die seide ,egal welche art, gar nciht wegrutscht.leider hab ich keinen platz. das wäre wohl meine erste anschaffung vermutlich für mein nähreich.-)
    ich wünsche Dir viel tolle erfolgserlebnisse und viel spass bei deinen zukunftigen projketen!ich freu mich schon auf dich!

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