Zunächst hatte ich mir überlegt, wieder eine Bluse nach einem fertigen Schnitt zu nähen und diesen bei Bedarf etwas anzupassen. Aus der aktuellen Burda hatte ich mir die Bluse 112 ausgesucht, da diese mir, nach der technischen Zeichnung zu beurteilen, für mich geeignet erschien.

Nachdem ich die kopierten Folien an die Schneiderpuppe gesteckt hatte, war mir schnell klar, dass diese Bluse viel zu weit wird und wohl eher für Superschlanke als lässiges Hemd geeignet ist. Außerdem gefielen mir die überschnittenen Schultern für mich nicht und wenigstens Brustabnäher hätte ich mir auch gewünscht.
Also habe ich meinen Grundschnitt nach den Erfahrungen der letzten Bluse noch einmal neu gezeichnet und dann Elemente wie die Kragenlösung, eine Passe und die Falte auf dem Rücken aus dem Burdaschnitt übernommen. Statt der verdeckten Knopfleiste wollte ich lieber sichtbare Knöpfe und da ich einen gestreiften Stoff für diesen Versuch hatte, habe ich mich zum ersten Mal für den Übergang von der Passe zum Vorder- und Rückenteil an einer Paspel versucht. Dank der Anleitung von Frau Nahtzugabe ( die MMM-Community ist einfach toll) ist mir das ganz gut gelungen. Ich hatte noch farblich passendes Schrägband im Bestand und ein leider etwas zu dünnes Baumwollgarn (ich hatte mal vor langer, langer Zeit eine Deckchenhäkelphase), aus dem ich mir einfach eine Luftmaschenkette als Paspelfüllung gehäkelt habe.
Mit dem gesamten Ergebnis bin recht zufrieden, die Arme kann ich prima heben und die Abnäher laufen (zufällig) genau so, dass die Streifen im Stoff weiterlaufen. Darauf muss ich künftig bei Streifen besonders achten, denn das Ergebnis hängt da vom Winkel der Abnäher ab. Für mich besser finde ich es aber, wenn die Abnäher etwas schräger von unten kommen.
Lediglich den Kragensteg hätte ich mir etwas breiter gewünscht, aber bei diesem Burdaschnitt ist die Kragenlösung halt einfach so. Gut, der Stoff erinnert mich etwas an eine (wegen der Farben französische) Krankenschwester, aber zu Jeans passt die Bluse ganz gut. Der Stoff stammt aus einer günstigen Krabbelkiste und wurde nach Gewicht bezahlt. Insgesamt war es ein 4-Meter-Stück, so dass ich damit noch mehr Experimente machen kann.
So, oder so ähnlich (vermutlich aber wieder mit leichten Taillenabnähern) werde ich mir sicher noch ein paar Kurzarmblusen für den Sommer nähen, ein paar geeignete Baumwollstoffe habe ich noch im Vorrat. Zunächst aber braucht der kleine Enkel ein paar Baby-Dreieckshalstücher, da der Speichel gerade reichlich fließt.
Was es diesen Mittwoch noch an selbsterstellter Kleidung zu sehen gibt, findet ihr hier.
© BurdaStyle |
Nachdem ich die kopierten Folien an die Schneiderpuppe gesteckt hatte, war mir schnell klar, dass diese Bluse viel zu weit wird und wohl eher für Superschlanke als lässiges Hemd geeignet ist. Außerdem gefielen mir die überschnittenen Schultern für mich nicht und wenigstens Brustabnäher hätte ich mir auch gewünscht.
Also habe ich meinen Grundschnitt nach den Erfahrungen der letzten Bluse noch einmal neu gezeichnet und dann Elemente wie die Kragenlösung, eine Passe und die Falte auf dem Rücken aus dem Burdaschnitt übernommen. Statt der verdeckten Knopfleiste wollte ich lieber sichtbare Knöpfe und da ich einen gestreiften Stoff für diesen Versuch hatte, habe ich mich zum ersten Mal für den Übergang von der Passe zum Vorder- und Rückenteil an einer Paspel versucht. Dank der Anleitung von Frau Nahtzugabe ( die MMM-Community ist einfach toll) ist mir das ganz gut gelungen. Ich hatte noch farblich passendes Schrägband im Bestand und ein leider etwas zu dünnes Baumwollgarn (ich hatte mal vor langer, langer Zeit eine Deckchenhäkelphase), aus dem ich mir einfach eine Luftmaschenkette als Paspelfüllung gehäkelt habe.
Paspel |
Brustabnäher |
Lediglich den Kragensteg hätte ich mir etwas breiter gewünscht, aber bei diesem Burdaschnitt ist die Kragenlösung halt einfach so. Gut, der Stoff erinnert mich etwas an eine (wegen der Farben französische) Krankenschwester, aber zu Jeans passt die Bluse ganz gut. Der Stoff stammt aus einer günstigen Krabbelkiste und wurde nach Gewicht bezahlt. Insgesamt war es ein 4-Meter-Stück, so dass ich damit noch mehr Experimente machen kann.
So, oder so ähnlich (vermutlich aber wieder mit leichten Taillenabnähern) werde ich mir sicher noch ein paar Kurzarmblusen für den Sommer nähen, ein paar geeignete Baumwollstoffe habe ich noch im Vorrat. Zunächst aber braucht der kleine Enkel ein paar Baby-Dreieckshalstücher, da der Speichel gerade reichlich fließt.
Was es diesen Mittwoch noch an selbsterstellter Kleidung zu sehen gibt, findet ihr hier.