Mittwoch, 5. August 2020

Shirt für heiße Tage

Für die heißen Tage des Sommers habe ich mir ein luftige Shirt-Bluse genäht. Bei der Durchsicht älterer Hefte habe ich mich für das Top 24 aus der Fashion Style 08/2017 entschieden.



Was mir bei solchen Ausschnitten schon häufiger passiert ist, die Ausschnittblenden überlappen nicht zu 100 %. Das liegt wohl daran, dass mal wieder das Schnittmuster des Vorderteils nicht ganz sauber auf dem Stoffbruch lag. Nachträglich am Ausschnitt zu basteln ist auch doof, also bleibt das jetzt so.


Auf den Bilder ist der Hintergrund schärfer als ich mit der Bluse und neue Bilder kann ich heute leider nicht machen, daher kommt zum Schluss noch die Aufnahme eines weiteren T-Shirts. Hier habe ich einen Schnitt aus der aktuellen Fashion Style 07/2020 verwendet. Da hier Schnitteile mehrfach verwendet werden, habe ich Vorder-und Rückenteil von T-Shirt Nr.16 mit den Ärmeln von Nr.15 kombiniert.


Da ich mit der Passform für mich recht zufrieden bin, werde ich diesen einfachen Schnitt sicher noch häufiger verwenden. Dieses Heft gefällt mir wieder besser als die letzten, denn auch bei einer Bluse kann man Kragen und Ärmel gut variieren. Zugeschnitten habe ich mir da bereits eine für mich geeignete Kombination.

Ina zeigt heute beim MeMadeMittwoch (hier) ein hübsches sommerliches Kleid, wobei man am abgeernteten Feld schon sehen kann, wie weit das Jahr bereits fortgeschritten ist. 

Mittwoch, 1. Juli 2020

lauter T-Shirts

Nachdem hier im Moment Handwerker sowohl eine neue Heizung einbauen als auch das Dach neu gedeckt wird und daher ein Gerüst um unsere Haus steht, ist es gerade schlecht für neue Bilder. (Mein Fotograf hat anderes zu tun...) Ich habe in den letzten Tagen noch ein paar T-Shirts genäht. Bei einem sind Bilder entstanden, als ich es letzte Woche im Garten getragen habe. Es wird sicher ein Lieblingsshirt, da es sich um einen wunderbar weichen Jersey handelt.

Verwendet habe ich wieder meinen individuell angepassten Shirtschnitt, daher ist so ein Shirt schnell genäht.


 

Wobei mir bei dieser Aufnahme auffällt, dass speziell bei einfarbigen und etwas dickeren Jerseystoffen ein Brustabnäher doch nicht so günstig ist. Vielleicht liegt es aber auch an der Sonne und der damit verbundenen Schattenbildung, denn sonst ist mir das noch nie so aufgefallen.

Wie unterschiedlich derselbe Schnitt ausfällt, ist mir an 2 weiteren Shirt aufgefallen, die aus Stoff mit weniger Elastikanteil entstanden sind. Sie tragen sich auch nicht ganz so bequem wie das graue Shirt.
(Diese Varianten habe ich allerdings nur schnell an der Puppe aufgenommen.)


 

Das geblümte Shirt ist aus einem Kleid entstanden, das ich nie mehr getragen habe, da ich darin die Arme nicht heben konnte und deshalb komplett wieder aufgetrennt habe. (Eine Schrankleiche weniger...) 

Ein weiteres Shirt ist aus einem Stoffrest entstanden und da für extra Ärmel der Stoff nicht mehr gereicht hat, habe ich den Schnitt 'Odette' von LMV verwendet und einen Ausschnittbeleg aus einem weißen Jersey gebastelt. Da ich aber die Nahtzugabe dabei vergessen habe, ist der Ausschnitt nun etwas weiter geworden als zunächst beabsichtigt. Für heiße Sommertage ist das aber so ok.


Diese einfache Version von Odette werde ich künftig sicher wieder verwenden und den Ausschnitt noch einmal neu anpassen. Hier geht es nun zum Me-Made-Mittwoch, wo man sich einen schönen Überblick über die aktuellen Nähprojekte verschaffen kann.

Mittwoch, 3. Juni 2020

Fleecejacke für kühlere Tage

Nachdem ich in letzter Zeit für die Enkel einige Sachen in Rot genäht habe und ein roter Fleecestoff  schon länger im Regal liegt, habe ich mir endlich auch eine Kapuzenjacke genäht. Gedacht ist diese gemütliche Jacke für künftige Campingurlaube und zum Überziehen abends auf der Terrasse, wenn es kühler wird. Noch fühle ich mich nicht zu alt für so eine rote Jacke...


Der Schnitt ist 'Janice' von Pattydoo und wird genauso genäht wie die Kinderjacken, von denen ich ja schon einige genäht habe. Als Größe habe, wie schon oft, eine Kombination von 44 und 46, wobei ich die 46 im Brust- und Rückenbereich brauche, bei der Hüfte die 44 locker reicht.
Bündchenstoff habe ich nur bei den Tascheneingriffen verwendet, Saum- und Ärmelbündchen habe ich aus Fleece genäht.


Probleme hatte ich mit den Ösen für die Kordel an der Kapuze. Die haben einfach nicht gehalten, obwohl ich brav Einlage aufgebügelt hatte. Der Stoff ist einfach viel zu weich. Wie eigentlich immer, findet sich für dieses Problem eine Lösung im Internet. Da ich zufällig noch ein Stück rotes Kunstleder hatte, habe ich kleine runde Stücke über die gestanzten Löcher genäht und anschließend ein Knopfloch eingenäht. Gut, dass das so geklappt hat, den sonst hätte ich die Kapuze noch einmal zuschneiden  und ohne Tunnel für ein Kordel nähen müssen.


Und nachdem Rot eingefädelt war, habe ich mir aus rotem Jersey ("Putzlappen" von Trigema) noch ein T-Shirt genäht.


Ich bestelle mir da manchmal Reststücke in Zufallsfarben. Die Qualität ist toll und lässt sich prima für Kinderkleidung verwenden. 

Hier kommt nun noch der Link zur Juniversion des Me-Made-Mittwoch, der für mich mal wieder die Motivation war, diese Kapuzenjacke trotz der Probleme mit den Ösen fertig zu nähen.

Mittwoch, 6. Mai 2020

Sommerbluse

So langsam geht es Richtung Sommer und im Schrank habe ich noch ein paar Stoffstücke liegen, die verarbeitet werden sollten. Ich gehöre nicht zu denen, die sich ein riesiges Stofflager anlegen. Trotzdem ist es so, dass ich ab und zu Stoff kaufe, der eigentlich für ein bestimmtes Projekt kaufe, das aber dann doch nicht realisiert wird. Damit da nicht zu viel liegen bleibt, schaue ich diese Bestände ab und zu durch und überlege, was ich noch daraus nähen kann.

Aus einem relativ kleinen Reststück habe ich mir überlegt, ob er nicht für eine Sommerbluse reicht. Da der Stoff für Ärmel nicht gereicht hat, ich aber ärmellose Blusen nicht mag, kam mir ein Schnitt in den Sinn, den ich schon zweimal genäht habe. Also habe ich die Schnittteile herausgesucht und tatsächlich konnte ich alle zuschneiden. Es blieb so gut wie kein Stoff übrig, selbst eine Nase-Mund-Abdeckung passend zur Bluse war nicht mehr möglich.


Zufällig habe ich im Bestand auch passende Knöpfe gefunden. Die hatte ich irgendwann mal an einem aussortierten Hemd oder einer alten Bluse abgetrennt.

Diese Bluse konnte ich ohne Anprobe an zwei Nachmittagen zwischendurch nähen, da der Schnitt bereits angepasst war und ich wusste, dass das nicht im Chaos endet.

Für Bilder an der Frau sind wir heute Morgen schnell an eine sonnige Ecke im Garten gegangen, obwohl es für so eine leichte Bluse aktuell draußen noch viel zu kalt war.





Der Schnitt stammt aus der  Fashion Style 03/2017 und ist eine Mischung aus Bluse 7 und 8.
Leider habe ich ein Schnittteil im Rücken falsch aufgelegt, so dass nun der Verlauf des Karos nicht mehr passt. Da das aber nur hinten so ist, stört mich das eigentlich nicht. Ich hatte da nicht an dieses Problem gedacht, aber vermutlich hätte sonst der Stoff auch nicht gereicht. Übrigens habe ich inzwischen für den 15. Mai einen Friseurtermin bekommen...

Ein paar wenige neue Sachen werde ich mir vermutlich in nächster Zeit noch nähen, da mein Kleiderschrank eigentlich gut gefüllt ist und ich eigentlich nichts Neues brauche. Ich kann mich immer nicht entschließen, Kleidung, die noch gut ist, einfach mal auszusortieren. Aber schließlich ist Nähen ja auch ein Hobby und viele haben sicher mehr im Schrank, als sie brauchen. Oder sortiert ihr regelmäßig auch die selbst genähte Kleidung wieder aus?

Es sind sicher wieder viele neue schöne Kleidungsstücke entstanden, die hier beim Me-Made-Mittwoch zu bewundern sind.

Mittwoch, 1. April 2020

Blouson

Nach den Kinderjacken wollte ich nun auch eine Kapuzenjacke für mich nähen, ein roter Fleecestoff liegt schon eine Weile bereit. Beim Stoffmarkt habe ich das fehlende Zubehör gekauft, wie Futter und Band für die Kapuze, sowie Bündchenstoffe in verschiedenen Farben (Vorratshaltung).

Dann habe ich aber noch einen bunten Sommersweat entdeckt, der mir ideal für die Blousonversion erschien. Und so wurde die Reihenfolge der Nähprojekte geändert. Zunächst war der gewünschte rote Kapuzenpulli für den älteren kleinen Enkel an der Reihe


und aus den Resten gleich noch ein Shirt. Da ich meine geplante Bahnfahrt zur Tochterfamilie wegen der aktuellen Corona-Krise abgesagt habe, wurden alle zuletzt genähten Sachen für die Enkel als Päckchen verschickt.

Irgendwie hat mich diese aktuelle Virussituation ziemlich ausgebremst. Ich habe das Blouson noch zugeschnitten und dann lag es und lag es und ich konnte mich einfach nicht aufraffen, mich an die Nähmaschine zu setzen. Der April-Me-Made-Mittwoch, der ja gleich am 01. des Monats stattfindet, hat mich dann aber doch motiviert, diese Jacke fertig zu nähen. Gestern Abend war ich dann fertig, also genau noch rechtzeitig. Die Bilder sind eben erst entstanden.




Nun aber zum Blouson. Genäht habe ich das Schnittmuster 'Janice' von Pattydoo (eigentlich eine Kapuzenjacke) mit dem Add-On Blousonkragen und Leistentaschen. Eigentlich sollte das Schnittmuster um 10 cm gekürzt werden, was mir für mich aber zu viel erschien. Daher habe ich mich für die Hälfte, also 5 cm, entschieden. Zu kämpfen hatte ich mit den Leistentaschen, den diese Art von Taschen hatte ich bisher noch nicht genäht. Besonders schön sind sie von innen nicht geworden, von außen kann man sie aber so lassen. Bei einem künftigen Projekt werden sie sicher ordentlicher. Die Hauptsache ist, dass dieses Blouson jetzt im Frühjahr tragbar ist.


Da ich von dem hellen Bündchenstoff zu wenig gekauft habe, musste ich den Saumbund in einer anderen Farbe nähe. Aber die Jacke ist ja sowieso bunt...

Ich bin gespannt, was es beim Me-Made-Mittwoch heute zu bewundern gibt und hoffe, dass nicht alle nur Mundschutz genäht haben.

Mittwoch, 4. März 2020

Kinderjacken

Am Me-Made-Mittwoch werde ich diese Woche nicht teilnehmen, da ich erst einmal wieder für die Enkel genäht habe und der zuletzt genähte Rolli oder das T-Shirt nach meinem neuen Basisschnitt einfach zu langweilig werden.

Am Sonntag ist Stoffmarkt in Ulm und ich hoffe mal, dass er wegen des Coronavirus auch nicht abgesagt wird. Schließlich wird ja hier im Freien verkauft. Da ich dort dann sicher wieder einen Stoffvorrat an Kinderstoffen und Bündchenstoffen mitnehmen werde, habe ich schnell noch einmal Reste verarbeitet.


Bei der kleineren Jacke rechts musste ich die Ärmelbündchen etwas schmaler machen, da der hellgraue Bündchenstoff nun komplett aufgebraucht ist. (Ich habe nicht vergessen, entsprechend die Ärmel um die 3 cm zu verlängern). Genäht habe ich wieder den Schnitt 'Ryan' von Pattydoo ergänzt um einen Stoffstreifen hinten am Kapuzenansatz, auf dem ich inzwischen immer mit einem Textilstift die genähte Größe vermerke.

Übrigens bin ich seit einiger Zeit ein großer Fan von den Schnittmustern von Pattydoo, denn hier gibt es dazu detaillierte Beschreibungen und bei Bedarf immer eine geeignetes Video für schwierige Stellen. Besonders gefällt mir bei diesen Schnittmustern auch die Anordnung der zahlreichen 'Knipse', die immer dafür sorgen, dass die einzelnen Teile (besonders die Ärmel) immer genau aufeinander treffen. Ich werde mir ebenfalls eine Erwachsenenversion (Modell Janice) dieser Kapuzenjacke nähen und eventuell sogar die Blousonversion, die als Add-On zur Verfügung steht.

Mittwoch, 5. Februar 2020

Langarmshirt

Eigentlich wollte ich mich ja mit Hosenschnittmuster beschäftigen, aber irgendwie drücke ich mich immer noch davor. Im Stoffregal habe ich noch einen Stoff gefunden, bei dem ich gar nicht mehr weiß, woher er stammt. Er sieht zwar so ein bisschen nach Sommersweat aus, ist aber aus einer Kunstfaser und daher geeignet für ein Probeteil. Oft sind Schnittmuster an mir bei passender Brustweite über die Hüfte viel zu weit und als Shirt oder Rolli daher zu sackig. Also habe ich mal wieder einen neuen Grundschnitt nach Hofenbitzer gezeichnet, dieses Mal in einer Version nicht hauteng und mit Brustabnäher, aber auch nicht so weit, wie bei einer Bluse aus Webstoff.

Dann habe ich das Ergebnis mit meinen bisherigen Shirtschnittmustern verglichen und festgestellt, dass 'Stacey' von Pattydoo in Gr. 44 am ähnlichsten ist. Die Version mit dem Ausschnittbeleg hatte mir bei einem Shirt schon mal ziemlich gut gefallen, also habe ich Ausschnittlösung, Schulterpartie und das um 1 cm verlängerte Armloch (so konnte ich auch die Armkugel für den Ärmel übernehmen) mit meinem Grundschnitt kombiniert.


Damit der untere Rand nicht so rumhängt, wie es mir immer wieder passiert, habe ich statt zu säumen unten und an den Ärmeln ein Bündchen angenäht.



Ich habe auf Basis dieses Schnittmusters schon weitere Versionen gebastelt, z,B, einen dünnen Rollkragenpulli ohne Bündchen unten  (noch ohne Aufnahmen) oder ein Shirt für wärmere Tage mit kurzem Arm.


Mit dem Ergebnis bin ich jedenfalls schon mal recht zufrieden, vielleicht sollte ich das Bündchen unten etwas schmaler machen...

Was es beim Februar-Me-Made-Mittwoch zu entdecken gibt, kann man hier bewundern.