Sonntag, 1. Dezember 2019

WKSA2019 - Start mit dem konkreten Projekt.

Nachdem ich mich zunächst nicht aufraffen konnte, ins Nähzimmer zu gehen, habe ich mich schwerpunktmäßig mit der Onlinesuche nach geeignetem Stoff für ein Oberteil zum Rock beschäftigt und bin nach einer Weile auch fündig geworden. Das ist zwar riskant, da die Farben 'in echt' oft anders aussehen, aber ich habe richtig Glück gehabt. Beides passt farblich perfekt zum  Rockstoff.


Beide Stoffe sind zwar aus Polyester, wobei sich der Jacquard-Jersey angenehm anfühlt und vermutlich zu einem einfachen Langarmshirt (irgend ein Schnitt von Pattydoo) verarbeitet wird. Der dünne dunkelgrüne Stoff wird ein Blusenshirt, ich werde mich an dem Burda-Schnitt 105 aus der 11/2019 orientieren, denn der Ärmelschnitt gefällt mir da besonders gut.


Nachdem ich inzwischen wieder fieberfrei bin, habe ich mir mal den Rockschnitt und den Blusenschnitt kopiert, wobei ich zu der Erkenntnis gelangt bin, dass ich auf Grund des Musters beim Rock mit möglichst wenig Nähten auskommen muss und daher nun lieber auf euch höre. Zudem bin bei meiner nur sehr schwach ausgeprägten Taille viel zu weit vom Burda-Taillenmass für Gr. 44 entfernt, so dass ich unmöglich viel anpassen müsste. Ich habe also für mich entschieden, dass ich mir einen Rockschnitt aus meinem Basisschnitt nach Hofenbitzer bastle. Ich werde hier eine geringe Taillenvertiefung vornehmen und wie beim Burda-Rock mit einem Innenbund, also einem etwas stabilerem Beleg arbeiten. Mal sehen, ob das so wird, wie ich es mir jetzt vorstelle. Zur Not kann ich an Weihnachten auch das Langarmshirt (nähbar in wenigen Stunden) zu einer dunklen Hose tragen. Ich besitze auch genügend passende Blusenschnitte, mit denen ich basteln kann, so dass die Chancen für die grüne Bluse zumindest für Silvester ganz gut stehen.

Aber zunächst werde ich mich mal mit dem Rockschnitt beschäftigen und mal nachsehen, ob die anderen schon alle fleißig nähen. Hier geht es zu den anderen Teilnehmern am Sew-Along.

Sonntag, 24. November 2019

WKSA2019 - Rückblick und Pläne

Ich habe mir schon eine Weile überlegt, ob ich dieses Jahr überhaupt mitnähen soll, denn ich trage äußerst selten mal ein Kleid. Das einzige Kleid, dass ich mehr als einmal getragen habe, war mein Weihnachtskleid von 2016.




Ich mag es immer noch und es ist, weil es so selten aus dem Schrank kommt, auch noch nicht abgetragen. Für einen Tag werde ich es an Weihnachten sicher anziehen.

Ein neues Kleid werde ich mir also definitiv nicht nähen.











Im Regal liegt hier aber immer noch ein Stoff, den ich als Reststück einfach mal zu einem sehr günstigen Preis mitgenommen habe und maximal zu einem Rock verarbeitet werden kann. In meiner Futterstoffschachtel habe ich auch noch ein passendes elastisches Futter gefunden und es gibt auch noch schwarze und graue Reißverschlüsse im Bestand. Allerdings sind die nicht für nahtverdeckte Verarbeitung, vielleicht besorge ich mir aber noch einen anderen.



Da der Stoff etwas elastisch ist, suche ich immer noch nach einem geeigneten Schnittmuster. Direkt einen Bleistiftrock möchte ich bei diesem Stoff aber nicht nähen, denn die beulen dann so und rutschen beim Sitzen immer so weit hoch.

Vorstellen kann ich mir im Moment aus der Burdastyle 09/2019 das Schnittmuster 102, das ich hoffentlich durch die mehreren Teilungsnähte an meine Figur  gut anpassen kann. Auch wenn bei diesem Schnittmuster elastische Stoffe nicht vorgesehen sind.


In der Länge kann ich dann soviel zugeben, wie es aus den 90 cm Stoff möglich ist.
Ich suche aber noch einmal weiter. So einen Rock müsste bis Weihnachten fertig werden, ein neues farblich passendes Shirt nähe ich dann vielleicht auch noch. Zur Not geht aber dazu auch meine graue oder die hellgrüne Bluse.

Im Moment muss ich aber erst einmal die fiebrige Erkältung los werden, die ich mir nach einer ganzen Woche kranken Enkel betreuen mit nach Hause gebracht habe. Kopiert ist der Schnitt sicher schnell, da es nur wenige Teile sind.

Samstag, 16. November 2019

Geldbörse und Stirnband

Da ich im Moment nicht viel an neuer Kleidung brauche, habe ich mich mehr mit Accessoires beschäftigt.

Ich habe den dringenden Wunsch nach einer kleineren Geldbörse. Da dies etwas komplett Neues für mich ist, habe ich mir zunächst ein gratis Schnittmuster gesucht und in meinen Stoffresten nach passenden Stücken gesucht. Geworden ist es ein 'Wildspitz', die Beschreibung dazu gibt es bei 'farbenmix' [Achtung: Werbung].  Wie erwartet war es für mich schwieriger als eine Bluse oder eine normale Tasche zu nähen, denn es ist halt einfach alles kleiner. Besonders die Inneneinteilung mit der Faltung der kleinen Fächer muss ganz ordentlich gemacht werden, damit am Ende auch alles zusammen passt. Ich habe also für diese Geldbörse deutlich länger als die vorgesehene Zeit gebraucht und war dann auch froh, noch ein Video für das eine oder andere Detail gefunden zu haben.


Nachdem sich diese Geldbörse inzwischen bewährt hat, habe ich gleich noch einen aus blauem Kunstleder genäht. Da ich die Beschreibung inzwischen verstanden hatte, ging die zweite schon bedeutend schneller zu nähen...

Irgendwann versuche ich mich dann mal an der 'Grete' von Frau Machwerk, denn bisher besaß ich immer einen Geldbörse mit umlaufenden Reißverschluss, was mir irgendwie als die für den Inhalt sicherere Version erscheint.  Nach den Erfahrungsberichten zu urteilen ist das Nähen hier aber nicht ganz so einfach.

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Da ich meine Stirnbänder regelmäßig verliere, hatte ich hier dringend Bedarf für Nachschub. Und ich hatte Lust, abends mal wieder etwas zu stricken. Auf Instagram  habe ich 'paulastrickt' [ebenfalls Werbung] abonniert und als ich dort das nicht so dicke Stirnband 'Mia' gesehen habe, habe ich mir die Anleitung gekauft und zunächst mit vorhandener Sockenwolle mit doppeltem Faden ein Probeteil gestrickt. Hat gut geklappt, daher habe ich mir dann die Originalwolle besorgt und 2 weitere Stirnbänder gestrickt. Da bin ich nun rechtzeitig zu den kälteren Temperaturen ausreichend versorgt.


Mittwoch, 6. November 2019

Rolli

Statt Blusen trage ich gerne unter Pullover und Strickjacken einen Rolli. In der Übergangszeit dürfen sie aber nicht zu dick sein, da es sonst schnell zu warm wird.

Ausprobiert habe ich hierfür den Shirt-Schnitt LIV von Pattydoo, denn hierzu gibt es eine Beschreibung, wie bei diesem Basisschnitt der Ausschnitt für einen kleinen Rollkragen angepasst werden kann. Da ich aus diesem Schnitt schon T-Shirt genäht habe, ging das recht fix.

Als Stoff hatte ich noch einen leichten Viskosejersey und der Rolli war daher schnell genäht. Bei diesem ziemlich elastischen Stoff hätte ich ihn aber insgesamt etwas enger nähen können, was mir aber bei der geplanten Verwendung als Unterziehrolli egal ist.





(Wenn ich mir mein runzliges Gesicht auf diesem Selfie so betrachte, sollte ich mich vielleicht doch mal mit einem geeigneten Bildbearbeitungsprogramm beschäftigen.)













Und hier geht es nun zum November-Me-Made-Mittwoch mit sicher wieder vielen neuen Anregungen. Ich glaube, ich muss dringend mal wieder in meinem Kleiderschrank ausmisten, damit es wieder Platz für Neues gibt. Aber eigentlich habe ich ja im Moment genug zum Anziehen...

Montag, 4. November 2019

kleiner Rucksack

Achtung hier kommt heute etwas Werbung, allerdings habe ich alles nur für für mich bestellt und auch selber bezahlt!

Eigentlich hatte ich vor, aus dem schwarzen Kunstleder, das hier schon eine Weile liegt, eine weitere 'Cambag Tessa Large'  zu nähen. Das wäre dann Nr. 4 gewesen... Und eigentlich wünsche ich mir schon länger einen Tagesrucksack, der nicht so nach Wandern aussieht. Daher habe ich mich mal wieder hier im Netz durch alle möglichen Schnittmuster gekämpft und mir zunächst den Schnitt 'Delari_Bag #2'   gekauft, denn der kam meiner Vorstellung ziemlich nahe.

Als ich mir dann bei Snaply noch alles zum Nähen zusammengesucht hatte, was ich nicht mehr im Bestand hatte,  habe ich dann noch im Snaply-Magazin das Freebook  'RucksackRieke' von DIY Eule entdeckt und spontan beschlossen, zunächst diesen Rucksack zu nähen.


Ich bin gespannt, wie sich dieser kleine Rucksack bewährt.
Vermutlich versuche ich mich auch noch an dem Delari_Bag. Nachdem ich mir den Schnitt ja gekauft habe und noch verschiedene Reste an Kunstleder hier liegen, wird es wohl ein Kombination aus Stoff und Kunstleder.

Dienstag, 1. Oktober 2019

Für die Enkel

Für mich gibt es gerade nichts neues zu zeigen, daher fällt der Oktober-Me-Made-Mittwoch diesen Monat aus. Nach dem Septemberurlaub blieb wenig Zeit zum Nähen und da die Enkel Nachschub brauchen, habe ich zunächst für die Kleinen genäht.

Ich hoffe, dass ich dann im November beim Me-Made-Mittwoch wieder dabei bin.




Mittwoch, 4. September 2019

Lieblingsshirt

Außer für Temperaturen von über 30 Grad besitze ich nun diesen Sommer ein absolut bügelfreies Lieblingsshirt, was ich so beim Nähen gar nicht erwartet hatte. Im Frühjahr hatte ich mir auf dem Stoffmarkt einen gepunkteten Sommersweat (oder auch French Terry) mitgenommen, um mir ein  einfaches Kleid so schnell zum Überziehen zu Nähen. Ich hatte mir da das Schnittmuster 'Stacey' von Pattydoo ausgesucht, ohne Taschen und mit Belegausschnitt und einfach drauf los genäht. Eigentlich dachte ich mir, dass das wegen der vorhandenen Brustabnäher für mich so passen würde, aber das Ergebnis war leider ein Sack. Was also tun? Und wie fast immer in solchen Fällen habe ich mich entschieden, es zu einem reinen Oberteil zu ändern, denn oben herum gefiel mir die Ausschnittlösung gut und auch die Ärmel waren ganz ok. So wurde das abgeschnittene und enger genähte Kleid zu einem Shirt, das ich wirklich sehr gerne trage.



Die Bilder sind bereits im Juli entstanden. Seit dem letzten Wochenende sind wir nun auf unserem Lieblingscampingplatz in Südfrankreich und das Shirt liegt in meinem Fach im Wohnwagen bereit. Es kommt sicher zum Einsatz, wenn es hier in den nächsten Tagen nicht mehr ganz so heiß ist.



Noch ist es hier relativ voll auf dem Campingplatz, aber da die meisten deutschen Autonummern auf Baden hinweisen und in Baden-Württemberg am 10.09. die Ferien zu Ende sind, gehe ich davon aus, dass sich das wohl zum nächsten Wochenende ändern wird.

Da das Internet hier im Süden Frankreich inzwischen viel besser läuft als früher, werde ich mir sicher die Posts zum aktuellen Me-Made-Mittwoch genauer anschauen. Übrigens bin ich erstaunt, wie weit verbreitet hier auch um ländlichen Raum LTE auf dem Smartphone verfügbar ist, da kann die 'Schwäbische Alb' daheim nicht mithalten. Bei der Netzverfügbarkeit ist uns Frankreich inzwischen wohl einen Schritt voraus,