Mittwoch, 17. September 2014

Shirts

Vor unserem Frankreichurlaub sind noch diese beiden T-Shirts fertig geworden. Beide sind nach demselben Schnitt aus der letzten Ottobre entstanden. Die rote Version trägt sich trotz der Falten an der Brust besser, da das blaue Shirt aus sehr dünnem Jersey ist und sich daher jede Unebenheit darunter abzeichnet. Das gilt nicht nur für die leidigen Pölsterchen sondern z.B. auch für die Schlaufen am Hosenbund.



Mehr Selbstgeschneidertes gibt es beim ersten MMM nach der Sommerpause hier zu sehen.....

http://memademittwoch.blogspot.de/2014/09/me-made-mittwoch-am-17-september-2014.html

Samstag, 6. September 2014

Drops 139-24

Nachdem ich in den letzten Urlauben regelmäßig Socken und Tücher gestrickt habe, habe ich mich dieses Mal vom Frühlingsjäckchen-Knit-Along des Me-Made-Mittwoch inspirieren lassen und beschlossen, mich auch einmal wieder (nach vielen Jahren)  an einer Strickjacke zu versuchen.
Ich hatte mir beim letzten Sonderverkauf Cotton Merino in Dunkelblau bestellt und mit in den Wohnwagen gepackt.

Wie weit ich in diesen zwei Wochen nun komme wird sich zeigen, da ich nur zwischendurch immer mal wieder ein Stücken stricke.

Im Moment sieht das Rückenteil noch so aus.



Ob ich die Ärmel, wie in der Anleitung in 3/4 Länge oder in Anbetracht des bevorstehenden Herbstes doch länger stricke, hängt wohl auch davon ab, wie lange ich für die Teile brauche und für welche Länge die vorhandene Woche reicht. 

Samstag, 23. August 2014

Blusenstoff aus Indien

Auch wenn sich hier auf dem Blog derzeit nicht viel tut, übe ich fleißig weiter. Nachdem ein weiteres Shirt und auch ein weiteres Sommerblüschen (nach einem anderen Schnitt) entstanden sind, habe ich mich entschlossen, für die nächste Bluse aus dem Stoff, den ich mir Anfang 2013 aus meinem Indienurlaub mitgebracht hatte, doch wieder den bereits bewährten Burdaschnitt 131 aus dem Maiheft zu verwenden.  Da es so langsam Hebst wird und die Stofffarben auch eher herbstlich sind, werde ich jedoch die Ärmel verlängern.



Da die Stoffbahn mit knapp 120 cm Breite schmaler als sonst üblich ist, hat es gerade so gereicht, alle benötigten Teile auszuschneiden. Als ich damals den Stoff spontan in Indien gekauft habe, war mir noch nicht klar, wann ich wieder mit dem Nähen anfange und ich hatte mich daher noch nicht wieder mit den benötigten Längen beschäftigt, sondern so viel Stoff gekauft, wie mir der Verkäufer für eine Bluse empfohlen hatte. (Indische Frauen sind in der Regel wohl kleiner und zierlicher als ich mit meinen 1,74 m)

Einfach zu nähen ist der Stoff auch nicht, da es sich  laut Verkäufer um eine Baumwoll-Seiden-Mischung handelt und ziemlich dünn und rutschig ist. Zumindest den Ausschnitt habe ich inzwischen einigermaßen hinbekommen.


Die nächste Herausforderung sind jetzt die Ärmel und ob die Bluse noch vor dem Urlaub Ende August fertig wird, ist fraglich. Fertig werden muss sie aber bis Ende September, denn ich möchte sie gerne zum 90. Geburtstag meiner Mutter tragen. Danach werde ich sie sicher einmal beim MMM vorstellen.

Samstag, 19. Juli 2014

nächster Shirtversuch

Aus einem weiteren Stück Jersey aus dem Trigema-Paket habe ich ein Shirt aus der aktuellen Ottobre Woman ausgewählt. Es ist der Schnitt Nr. 3 und mit dem Ergebnis bin ich ganz zufrieden.




Die Bilder habe ich mit dem Smartphone aufgenommen, die Farbe stimmt leider nicht ganz mit der Realität überein. Ich würde die Farbe als 'Bordeaux' bezeichnen, also ein eher dunkler Rotton.

Natürlich lässt sich immer noch das eine oder andere verbessern. Da es heute sooo heiß ist und ich daher den Tag überwiegend im Haus verbringe, habe ich beim Stöbern im Netz eine interessante Anleitung für einen einfachen FBA gefunden. Diese Beschreibung bestätigt mich darin, nicht einfach die Größe nach dem Brustumfang auszuwählen, denn wenn ich das mache, ist das Kleidungsstück in der Regel an den Schultern zu breit und um die Hüfte zu weit. Beim nächsten Shirt werde ich diese Anpassung mal ausprobieren.

Sonntag, 13. Juli 2014

hellblaues Shirt

Ich übe nun doch weiter daran, Jersey zu vernähen. Nachdem ich dank MMM gelesen habe, dass es bei Trigema 'Putzlappen' zu kaufen gibt, habe ich mir einfach mal 1 kg bestellt. In dem Paket war unter anderem ein hellblaues Reststück von einer wunderbaren Qualität, leider etwas knapp für ein 'normales' T-Shirt. Beim Blättern durch meine Burda-Hefte habe ich ein Schnittmuster entdeckt, das aus mehreren Einzelstücken zusammengesetzt ist. Mit viel Glück konnte ich alle Teile zuschneiden. Da es laut Beschreibung ziemlich eng geschnitten sein soll, habe ich seitlich etwas zugegeben, mit dem Ergebnis, dass das Shirt nun etwas zu weit geworden ist. Dafür ist es aber sehr bequem und angenehm zu tragen.



Es handelt sich um Nr. 114 aus der aktuellen Juliausgabe, nur dass ich dieses Shirt einfarbig genäht habe.


Da der Ausschnitt einigermaßen geklappt hat,werde ich diesen Schnitt sicher noch einmal nähen, dann aber doch etwas enger.

Mittwoch, 9. Juli 2014

Noch einmal Bluse 131 aus der Burda 05/2014

Letzten Freitag war ich auf der Suche nach günstigem Stoff, denn der Sommerschlussverkauf oder auch Sale rückt so langsam näher. ich werde mir auch sicher noch einen kleinen  Stoffvorrat zulegen. Bei dieser ersten Runde durften drei verschiedene Stoffe mit nach Hause und aus einem habe ich gleich am Samstag noch einmal die Bluse aus der Mai-Burda genäht, von der ich wusste, dass der Schnitt passt. Dieses Mal habe ich auf die Bündchen an den Ärmeln verzichtet und die Bluse etwas verlängert.

Schnell wurde noch das gute Wetter ausgenutzt, und das Nähergebnis im Bild festgehalten.

von vorne


von hinten

Unheimlich gefreut habe ich mich über die kleinen passenden Knöpfe, die ich zufällig für 30 Cent/ Stück als Restposten entdeckt habe.



Also, wenn mich irgendwann der Nähfrust packt, weil etwas nicht so wird, wie ich es mir vorstelle, dann kann ich mir mit diesem Blusenschnitt ein schnelles Erfolgserlebnis verschaffen.

Da ich gelesen habe, dass es diese Woche auch um das Kofferpacken geht, diese Bluse kann natürlich immer mit in den Urlaub, auch wenn wir meistens keinen Koffer sondern den Wohnwagen packen. Den ersten Urlaub haben wir auch gerade hinter uns und da unsere Kinder erwachsen sind und der Mann an meiner Seite bereits im Ruhestand ist, sind wir nicht mehr gezwungen, in den Sommerferien zu verreisen. Anfang September werden wir aber noch einmal packen und den Sommer verlängern.

Was die anderen Kofferpacker an Selbstgenähtem mit in den Urlaub nehmen ist hier zu sehen:
http://memademittwoch.blogspot.de/2014/07/me-made-mittwoch-am-972014-ich-packe.html


Mittwoch, 11. Juni 2014

Was lange währt....

Das Oberteil wurde relativ zügig fertig, als problematisch erwies sich der Rock. Ich hatte mir als Basis einen Schnitt für einen etwas ausgestellten Rock ausgesucht, von dem aber nach den vielen Anpassungen nicht mehr viel vom Original übrig geblieben ist, daher auch keine Angabe zum verwendeten Schnitt.


Zunächst hatte ich einen normalen 3 cm breiten Bund angenäht, der aber etwas zu eng geraten war und so nicht bleiben konnte. Diese fertigen aufbügelbaren Bundeinlagen sind zwar praktisch, für mich und meine Figur aber eher unbequem. Also wieder ab damit. Bei meinem einzigen Kaufsommerrock ist die obere Kante ganz schmal eingefasst, was ich dann einfach so nachgeahmt habe.


Nun gefällt mir das Ergebnis schon besser und ist eigentlich eine ganz gute Lösung für mich, wenn es sich nicht um einen bundlosen Rockschnitt handelt. Das Endergebnis gefiel nun meinem Mann nicht, er fand den Rock unten einfach zu weit. Er hatte ja recht, denn dieser recht locker gewobene Stoff fiel vorne eher glatt und hat nur zu den Seiten hin Falten geworden.



Also habe ich ihn gebeten, den Rock seitlich abzustecken und siehe da, das Ganze sah nun schon etwas besser aus. Da er schon dabei war, durfte er auch noch die Rocklänge festlegen. Da ich im Moment (noch) keinen Rockabrunder besitze, wurde die Rocklänge festgelegt, indem er an einem alten Besenstil den Abstand vom Boden markiert  und mir in dieser Höhe rundherum Stecknadeln im Stoff befestigt hat.  Man muss sich nur zu helfen wissen....




Ich selber hätte wohl den Rock ein paar Zentimeter länger gelassen. Auch finde ich eingesetzte Ärmel für mich besser als diese angeschnittenen. Mit dem Ergebnis bin ich aber soweit mal zufrieden. Nur so einen Stoff möchte ich künftig nicht mehr verarbeiten, da dieses lockere Gewebe unendlich ausfranst und der Fußboden ständig voller Fäden lag.

Mehr Selbstgeschneidertes gibt es hier zu sehen.....
http://memademittwoch.blogspot.de/2014/06/me-made-mittwoch-am-11-juni-2014.html