Mittwoch, 28. Oktober 2015

Noch eine Bluse

Nachdem die letzte Bluse recht gut gepasst hat, habe ich nach demselben Schnitt gleich noch einmal eine weitere zugeschnitten und auch sofort genäht.





Das Zuschneiden war das Schwierigste, da die Stoffmenge eigentlich für eine langärmlige Karobluse zu wenig war. Es blieb mir nichts anderes übrig, als die Ärmel im Muster abweichend auszuschneiden, was mich aber überhaupt nicht stört.

Der Stoff stammt original aus Indien. Indische Kollegen von meinem Sohn haben ein paar Stoffstücke aus Chennai (ehemals Madras) mitgebracht, da mein Sohn bei seinem letzten geschäftlichen Indienbesuch  zwar den Auftrag hatte, mir eventuell ein paar Meter Stoff zu besorgen, ihm aber dies leider zeitlich nicht möglich war.  Eigentlich sind diese ca. 115 x 200 cm großen Stoffbahnen für die landesüblichen Männerröcke (Lungis) gedacht, aber ich finde, diese Baumwollstoffe eignen sich auch für Blusen und diese erste ist sehr angenehm zu tragen. Im Stofflager befinden sich nun noch 4 weitere solche Stoffstücke in unterschiedlichen Mustern und Farben, mal schauen, was daraus noch entstehen kann.

So, nun wandert auch diese Bluse in die Linkliste des Me-Made-Mittwochs.

Mittwoch, 14. Oktober 2015

gestreifte Bluse

In der Burda 09/2015 habe ich einen Schnitt für ein Oberteil gefunden, den ich unbedingt einmal ausprobieren wollte. Es handelt sich um  Modell 133 ( Plusmode), das ich mir allerdings auf meine übliche Länge gekürzt habe.




Die Drachenkeile unter den Ärmel sind sehr bequem, waren aber ein ziemliches Gewurschtel, bis alles so aussah, wie es sollte. Mit dem Ergebnis bin ich nun zufrieden, es ist daher sicher nicht die letzte Bluse nach diesem Schnitt.

Bluse 133  aus BurdaStyle 09/2015


Dieser Stoff, den ich im Frühjahr auf dem Stoffmarkt in Stuttgart gekauft habe, trägt sich sehr angenehm und besitzt einen kleinen elastischen Anteil.

Ich reihe mich damit heute mal wieder bei den Teilnehmer am Me-Made-Mittwoch  ein.

Mittwoch, 30. September 2015

Bluse jedoch mit kurzem Arm

Nachdem ja im Moment trotz kaltem Ostwind so schön die Sonne scheint, zeige ich heute noch eine der kurzärmligen  Blusen, die ich mir diesen Sommer noch genäht habe. Eigentlich hat der Schnitt lange Ärmel, aber dafür hätte der Stoff nicht gereicht und ich wollte unbedingt den Kragen testen, da ich am überlegen bin, ob ich mich nicht beim diesjährigen Weihnachtskleid an der Kleidversion dieses Schnittes versuchen soll.

Der Schnitt ist  Nr. 137 aus der Burda 08/2013,



jedoch mit kurzem Arm und auch in der Länge etwas gekürzt, da ich meistens meine Bluse in die Hose stecke.


Gelernt habe ich mal wieder, dass ich trotz 'weitem' Blusenschnitt bei Oberteilen eventuell doch in Gr. 46 zuschneiden sollte, denn die Gr. 44 ist mal wieder für mich etwas zu eng. (Ein paar Kilo weniger täten auch gut...) Es ist immer nicht ganz einfach, die richtige Größe zu finden, denn schon  Gr. 44 ist mir in der Regel um die Hüfte viel zu weit.

Falls ich mir die Kleidversion (Nr 138  aus 08/2013) nähe, kann ich mir ja noch überlegen, wie ich den Schnitt am besten anpasse. Es liegt nicht an der Körbchengröße (die ist mit B ganz normal), also ist ein FBA bei meinem breiten Kreuz vermutlich auch nicht der richtige Weg.

Gut gefallen mir an diesem Schnitt neben der Kragenlösung die Abnäher von der Schulter aus und dass die Ärmelnaht oben liegt. Letzeres ist allerdings für die Anpassung der Blusenweite nicht so toll, da man nachträglich hier nichts mehr zugeben kann.

Was sich diese Woche sonst beim Me-Made-Mittwoch noch tut, könnt ihr hier sehen.

Freitag, 4. September 2015

Demnächst...

Es ist nicht so, dass ich in letzter Zeit nichts genäht hätte, aber in letzter Zeit sind nur wenig Teile für mich selber entstanden. Bei Gelegenheit werde ich sie hier auch mal zeigen.

Die Nähmaschine läuft fleißig für den kleinen Enkel, der noch diesen Monat auf die Welt kommen wird. Meine Tochter hat so manche Teile für das Baby aus dem Freundeskreis bekommen, aber gerade in den kleinen Größen wird der Vorrat nicht ganz ausreichen.

Als ich neulich bei ihr in Düsseldorf war und wir in verschiedenen Läden beim Shoppen waren, reifte angesichts der zum Teil horrenden Preise für die Babysachen der Entschluss, Stoff zu kaufen und ein paar Sachen zu nähen. Da meine Tochter selber nicht näht, mussten wir uns zunächst im Internet informieren, wo es überhaupt in der Nähe Stoff zu kaufen gibt.

Gelandet sind wir dann schließlich in einem ganz tollen Laden in einem Vorort von Solingen. Zunächst sah das Geschäft von der Straße aus ziemlich klein aus, aber innen war es einfach unglaublich. Es gibt dort ein riesiges Angebot, Raum für Raum geht es weiter im Laden, immer nach Themen sortiert. Die Baumwolljerseys waren ganz hinten und ich hätte vermutlich Stunden in diesem Geschäft verbringen können, wenn wir bis zur Mittagspause nicht nur noch eine halbe Stunde Zeit gehabt hätten. So musste es schnell gehen und meine Tochter hat sich auf die Stelle ein paar Stoffe ausgesucht.

Normalerweise mache ich keine Werbung im Blog, aber hier muss ich einfach eine Ausnahme machen. Wir waren hier


und haben außer einem weißen Nicki diese Stoffe mitgenommen (die Auswahl ist typisch meine Tochter):




Buntgemustertes hatte ich noch vom letzten Stoffmarktbesuch in Stuttgart und so sind unter anderem aus dem erworbenen Stoff bisher diese Sachen entstanden:







Es ist schon erstaunlich, was man so alles so aus jeweils einem halben Meter Stoff fertigen kann.
Noch nicht verarbeitet ist der Stoff mit den breiteren Streifen und ein petrolfarbiger Nicki, aus dem wahrscheinlich ein Kapuzenjäckchen wird.

So kleine Sachen zu nähen macht einfach unheimlich Spaß....

Mittwoch, 15. Juli 2015

noch ein Sommershirt

Letzte Woche ist noch ein zweites Shirt für den Hochsommer entstanden. Ursprünglich hatte ich aus diesem leichten karierten Stoff das Wasserfallshirt 101 aus der Februar-Burda genäht. In dieser Oversize-Bluse habe ich mich aber einfach nicht wohl gefühlt und nach einer anderen Lösung gesucht. Aus der Zeitschrift  'Meine Nähmode', aus der ich schon das letzte Shirt genäht habe, habe ich mich dann für Modell 55 ( in Blusenlänge) entschieden, da ich noch einen Stoffrest für die kleinen Ärmel übrig hatte.Vorder- und Rückenteil konnte ich aus dem aufgetrennten Wasserfallshirt zuschneiden, die Belege für den Ausschnitt aus den langen Ärmeln des Shirts.




Durch die Umarbeitung passt jetzt zwar das Karomuster nicht so ganz aufeinander, aber in der Freizeit und bei Sommerhitze werde ich es sicher gerne tragen...

Andere sommerliche Kleidung gibt es sicher hier beim MMM zu sehen.

Mittwoch, 8. Juli 2015

Sommershirt

Den vielen, beruflich bedingten, Überstunden geschuldet, bin ich in letzter Zeit wenig zum Nähen gekommen. Da ich aber bei dieser Hitze dringend luftigere Oberteile brauche, habe ich mir einen schnell zu nähenden Schnitt ausgesucht und zunächst mal ein Shirt aus einem Baumwollstoff vom Stoffmarkt zugeschnitten. Mein Mann hatte diesen Stoff zunächst als 'Kittelschürzenstoff' bezeichnet, hat aber inzwischen das Shirt als durchaus tragbar genehmigt.

Die Bilder sind auf die Schnelle entstanden, bevor wir zu einem Grillfest bei Freunden aufgebrochen sind. Ich habe erst jetzt gesehen, dass der rechte Ärmel gerade nicht glatt und die Kette nicht richtig in der Mitte des Ausschnitts saß, aber so ist das halt bei spontanen Tragbildern. Der Schnitt ist übrigens aus 'Meine Nähmode' 2/2015 Modell 39. Da ich Tunikas für mich irgendwie nicht mag, habe ich den Schnitt auf Blusenlänge gekürzt.





Es kann gut sein, dass ich diesen einfachen Schnitt noch einmal nähe, vielleicht aus einem weich fließenden Stoff.

Ich schicke diese Bilder zu einem sicherlich sehr sommerlichen MMM und schaue mal nach, ob ich dort noch weitere Ideen für luftige Shirts finde.

http://memademittwoch.blogspot.de/2015/07/me-made-mittwoch-am-8-juli-2015.html

Mittwoch, 3. Juni 2015

Sommerkleid

Kurz vor dem Urlaub ist das erste Sommerkleid doch noch fertig geworden. Es ist das etwas abgeänderte Kleid 133 aus der Mai-Burda von diesem Jahr. Da dieser Stoff vom Stoffmarkt in Stuttgart etwas fester und auch leicht elastisch ist, habe ich den Rock enger und kürzer genäht als im Schnitt vorgesehen und wie immer musste ich in der Taille Weite zugeben. Im Oberteil bin ich mit Gr. 46 ganz gut hingekommen, auch wenn für mich glatte Ärmel optisch besser wären.

Das Kleid trägt sich insgesamt ganz gut, für den Hochsommer ist es allerdings durch den dickeren Stoff wohl etwas zu warm.

Die Bilder sind direkt aus Südfrankreich vom Campingplatz.









Ich hoffe, dass ich das Kleid auch daheim noch ein paar Mal tragen kann, es also in ganz Deutschland doch noch Sommer wird.

Hier geht es zur selbstgenähten Kleidung der anderen Teilnehmer am MMM.