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Sonntag, 8. Januar 2017

'Helen' aus der La Maison Victor

Da ich erkältungsbedingt die erste Woche des Jahres mehr oder weniger im Haus verbracht habe, konnte ich den einen oder anderen Nachmittag im Nähzimmer verbringen.

Im Stoffvorrat hatte ich noch ein Stück grauen Sweatstoff, das auf der Rückseite einen dünnen Fleece besitzt, so ähnlich wie ein Alpenfleece. Da ich diesen Stoff für kleines Geld bei einem Lagerverkauf eines örtlichen Stoffgeschäfts mitgenommen hatte und daher keine Angaben zum Material habe, beschloss ich, einfach mal den Schnitt Helen aus der La Maison Victor vom Jahresende auszuprobieren. Der Schnitt ist zwar eigentlich für einen dickeren Strickstoff gedacht, er hat aber viele Element, die mir gefallen, wie z.B. einen Stehkragen oder Bündchen an Ärmel und Saum. Da mein vorhandener Stoff ausreichend elastisch ist und der Schnitt recht nah an meinem Grundschnitt ist, habe ich beschlossen, diesen Schnitt zunächst einmal genau nach Vorgabe in Gr. 46 zu nähen.

Jetzt fehlte mir nur noch ein Futterstoff und die Druckknöpfe. Ich hatte ein rotes Futter im Kopf und wurde da im Stoffgeschäft auch schnell fündig.



Interessant finde ich Variante der Nahttaschen, angesetzt an einer 'breiteren' Nahtzugabe, auch wenn sie am Ende an der vorgesehenen Stelle recht sinnlos sind.



Die gesamte Anleitung ist gut verständlich und das Ergebnis ist sicher tragbar. Die Riegel an den Bündchen habe ich auch mit dem roten Futterstoff verstürzt, auch wenn man das nur ahnen kann.



Ich werde diese Jacke sicher tragen, wenn es Richtung Frühjahr geht und dann auch ein Tragebild beim MMM zeigen. Unten ist die Jacke etwas zu weit geworden und da es sich nicht um einen Strickstoff handelt, lässt sich die Weite auch nicht über die Riegel im Bund regulieren. (Es entstehen dabei unschöne Beulen). Wenn ich diesen Schnitt noch einmal nähe, was ich mir gut vorstellen kann, werde ich ein paar Änderungen vornehmen.

  • etwa 5 cm mehr Gesamtlänge
  • Taschen dann entweder soweit wie möglich nach unten setzten oder ganz weglassen. Die sitzen einfach viel zu hoch, so dass ich mich verrenken muss, um wenigstens ein Taschentuch unter zu bringen
  • Gr. 44 zuschneiden, aber dann im Brustbereich  etwas Weite zugeben. (Kleiner FBA) Alternativ die Schulterbreite etwas verschmälern und im Hüftbereich Weite rausnehmen.
  • Eventuell Knöpfe und Knopflöcher statt der Druckknöpfe, zumindest bei einfarbigen Stoffen

Außerdem muss ich darauf achten, dass ich die Bündchen richtig herum annähe, denn mir war gar nicht aufgefallen, dass der Probestoff eine Strichrichtung besitzt. Daher wirkt der Saumbund jetzt etwas dunkler.

Mittwoch, 22. Juni 2016

Urlaubskleid

Genau vor unserem Urlaub wurde dieses Kleid noch fertig. Die Aufnahme stammt von heute Morgen, als wir vom Campingplatz zum Einkaufen aufgebrochen sind.


Mit diesem Kleid bin ich wirklich zufrieden, es trägt sich wunderbar. Ganz einfach zu nähen war es allerdings nicht, den der Jersey war ziemlich flutschig. Ich habe vor allem am Oberteil sehr viel geheftet, damit nicht alles beim Nähen ständig wieder verrutscht.



Der Schnitt ist aus der Fashion Style 04/2016 Modell 84/91. Genäht habe ich das Modell ohne Paspeln, ohne Reißverschluss und etwas länger, da mir der Schnitt einfach zu kurz war. Außerdem habe ich am Oberteil etwas Länge für die Brust zugegeben und natürlich wie immer Weite in der Taille. Insgesamt sieht es so aus, dass mir die Knip-Schnitte wohl ganz gut passen, da ich mit meinen 174 cm  in der Länge näher an den vorgegebenen Maßen bin als bei den 168 cm von Burda. Trotzdem mag ich Burda wegen der vielen schönen Details ganz gerne.

Spätestens heute Abend werde ich mir genauer anschauen, was heute beim MeMadeMittwoch gezeigt wird.

Mittwoch, 13. April 2016

Shirt 02/2016

So nun ist auch der flutschige Jersey verarbeitet, den ich aus einer Restekiste für kleines Geld mitgenommen hatte. Auf weitere Einstellversuche mit der Overlook habe ich verzichtet und das Shirt mit der 'normalen' Nähmaschine zusammengenäht, was eine gute Entscheidung war.

Die Inspiration kam dieses Mal wieder von Burda, und zwar vom Shirt 128 aus dem Augustheft des letzten  Sommers.

128 1508
Nr. 128 aus Budastyle 08/2015

Zunächst wollte ich den Schnitt direkt verwenden, aber das Shirt war mir dann doch zu weit geschnitten und ich habe einen ähnlichen Ausschnitt an meinen Grundschnitt gebastelt. Ich bin einfach der Meinung, dass diese Oversize-Schnitte nur den gertenschlanken Frauen stehen.



Hier an der Puppe...



und hier an der Frau und vor dem Bambus im Garten...



Da es draußen wärmer wird, ist als nächstes wohl ein Sommerrock an der Reihe.

Und wie immer mittwochs geht es hier zum Me-Made-Mittwoch, der Parade der Nähbloggerinnen.