Posts mit dem Label Jacke werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Jacke werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 3. November 2021

Jacke für den Alltag

Nachdem ich den Schnitt 'Hanna' von Pattydoo zunächst wegen der Kragenlösung erworben hatte, habe ich mich entschlossen, diesen Schnitt noch einmal wie vorgesehen mit Bündchenkragen zu nähen. Ich hatte den Wunsch nach einer gemütlichen Jacke für daheim und mir dafür einen farbneutralen (also grauen) French Terry und dazu passenden Bündchenstoff bestellt. Da ich überwiegend Hosen trage, habe ich mich dann aber kurzfristig entschlossen, die Taschen komplett weg zu lassen. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden und diese Sweatjacke wird diese Herbst- und Wintersaison sicher einer meiner Lieblingsstücke.

 




Im Moment bleibe ich häufig bei meiner Schnittmustersuche bei den Modellen von Pattydoo  hängen. Solche Basisschnitte passen einfach gut zu mir und ich brauche im Rentneralltag auch eher gut tragbare Modelle und weniger besonders raffiniert geschnittene Kleidung. Außerdem nähe ich zur Zeit mehr für die Enkel als für mich. In der Regel trage ich auch meine Kleidung mehrere Jahre und sortiere nicht so schnell alles wieder aus.

Bestimmt gibt es hier beim Me-Made-Mittwoch wieder viele tolle Näharbeiten für Herbst und Winter zu bestaunen.

Mittwoch, 6. Oktober 2021

tragbares Probeteil

Den Sommer über habe ich fast nichts für mich selber genäht. Kleider trage ich fast nie und Blusen und T-Shirts habe ich genug im Schrank, so dass da wenig nach bewährten Schnitten dazu kam. Genäht habe ich aber ab und zu für die Enkel, denn die wachsen ja regelmäßig aus ihren Sachen raus.

Stoff habe ich natürlich trotzdem gekauft, unter anderem auch einen günstigen grünen French Terry, mit dem ich zunächst einen angepassten Schnitt ausprobieren wollte.

Seit einiger Zeit bin ich ein Fan der Basisschnitte von Pattydoo. Mit diesen Schnittmustern komme ich gut klar und ich habe z.B. bei T-Shirts festgestellt, dass sich verschiedene Details auch gut bei ähnlichen Schnitten verwenden lassen. Zum Schnittmuster des Blousons 'Brooklyn' gibt es inzwischen eine Langversion, die ich aber mit nur 8 cm Verlängerung für meine Jacke als Basis genommen habe. Zunächst hatte ich mir überlegt, den Kragen des Sweatshirts 'Miley'
an diese Jacke zu basteln, da kam ein neues Schnittmuster heraus, das genau diesen Kragen als Variante hatte. Das war natürlich viel einfacher, da ich den Halsauschnitt vom Modell 'Hanna' direkt auf meinen Jackenschnitt übertragen konnte.  Einen langen Reißverschluss, den ich entsprechend kürzen  konnte, und Bündchenstoff hatte ich im Vorrat. 

Zugeschnitten und genäht war dann schnell.


Also tragbar ist diese Jacke zwar, aber genau so werde ich sie vermutlich nicht mehr nähen. Der Blousonschnitt samt Taschenlösung eignet sich wohl besser für einen dünneren Stoff. Die Kragenlösung mag ich, für meinen etwas dickeren Stoff hatte ich das falsche Bündchen. Die feine Version sieht irgendwie komisch aus, ein grobes Bündchen oder ein Bund aus demselben Stoff wäre wohl besser gewesen. Egal, ich werde die Jacke so tragen, wie sie jetzt ist.

Übrigens gefällt mir die Jacke 'Hanna', die etwas schmaler geschnitten ist,  eigentlich noch besser, so dass ich sie mir demnächst ohne den warmen Stehkragen und auch ohne Taschen aus einem dünneren und weicheren French Terry  ganz in Anthrazit nähen werde. So ist zumindest der Plan. Allerdings muss ich vorher noch den Wunsch des 6-jährigen Enkels nach einem neuen weichen Hemd erfüllen...

Nun geht es mit dieser Probejacke schnell noch ab zum heutigen Me-Made-Mittwoch und ich hoffe, ich find auch die Zeit, mir in Ruhe anzusehen, was andere schon für diesen Herbst genäht haben.

Mittwoch, 3. Juni 2020

Fleecejacke für kühlere Tage

Nachdem ich in letzter Zeit für die Enkel einige Sachen in Rot genäht habe und ein roter Fleecestoff  schon länger im Regal liegt, habe ich mir endlich auch eine Kapuzenjacke genäht. Gedacht ist diese gemütliche Jacke für künftige Campingurlaube und zum Überziehen abends auf der Terrasse, wenn es kühler wird. Noch fühle ich mich nicht zu alt für so eine rote Jacke...


Der Schnitt ist 'Janice' von Pattydoo und wird genauso genäht wie die Kinderjacken, von denen ich ja schon einige genäht habe. Als Größe habe, wie schon oft, eine Kombination von 44 und 46, wobei ich die 46 im Brust- und Rückenbereich brauche, bei der Hüfte die 44 locker reicht.
Bündchenstoff habe ich nur bei den Tascheneingriffen verwendet, Saum- und Ärmelbündchen habe ich aus Fleece genäht.


Probleme hatte ich mit den Ösen für die Kordel an der Kapuze. Die haben einfach nicht gehalten, obwohl ich brav Einlage aufgebügelt hatte. Der Stoff ist einfach viel zu weich. Wie eigentlich immer, findet sich für dieses Problem eine Lösung im Internet. Da ich zufällig noch ein Stück rotes Kunstleder hatte, habe ich kleine runde Stücke über die gestanzten Löcher genäht und anschließend ein Knopfloch eingenäht. Gut, dass das so geklappt hat, den sonst hätte ich die Kapuze noch einmal zuschneiden  und ohne Tunnel für ein Kordel nähen müssen.


Und nachdem Rot eingefädelt war, habe ich mir aus rotem Jersey ("Putzlappen" von Trigema) noch ein T-Shirt genäht.


Ich bestelle mir da manchmal Reststücke in Zufallsfarben. Die Qualität ist toll und lässt sich prima für Kinderkleidung verwenden. 

Hier kommt nun noch der Link zur Juniversion des Me-Made-Mittwoch, der für mich mal wieder die Motivation war, diese Kapuzenjacke trotz der Probleme mit den Ösen fertig zu nähen.

Mittwoch, 4. März 2020

Kinderjacken

Am Me-Made-Mittwoch werde ich diese Woche nicht teilnehmen, da ich erst einmal wieder für die Enkel genäht habe und der zuletzt genähte Rolli oder das T-Shirt nach meinem neuen Basisschnitt einfach zu langweilig werden.

Am Sonntag ist Stoffmarkt in Ulm und ich hoffe mal, dass er wegen des Coronavirus auch nicht abgesagt wird. Schließlich wird ja hier im Freien verkauft. Da ich dort dann sicher wieder einen Stoffvorrat an Kinderstoffen und Bündchenstoffen mitnehmen werde, habe ich schnell noch einmal Reste verarbeitet.


Bei der kleineren Jacke rechts musste ich die Ärmelbündchen etwas schmaler machen, da der hellgraue Bündchenstoff nun komplett aufgebraucht ist. (Ich habe nicht vergessen, entsprechend die Ärmel um die 3 cm zu verlängern). Genäht habe ich wieder den Schnitt 'Ryan' von Pattydoo ergänzt um einen Stoffstreifen hinten am Kapuzenansatz, auf dem ich inzwischen immer mit einem Textilstift die genähte Größe vermerke.

Übrigens bin ich seit einiger Zeit ein großer Fan von den Schnittmustern von Pattydoo, denn hier gibt es dazu detaillierte Beschreibungen und bei Bedarf immer eine geeignetes Video für schwierige Stellen. Besonders gefällt mir bei diesen Schnittmustern auch die Anordnung der zahlreichen 'Knipse', die immer dafür sorgen, dass die einzelnen Teile (besonders die Ärmel) immer genau aufeinander treffen. Ich werde mir ebenfalls eine Erwachsenenversion (Modell Janice) dieser Kapuzenjacke nähen und eventuell sogar die Blousonversion, die als Add-On zur Verfügung steht.

Mittwoch, 7. Februar 2018

neue Jacke

Viel komme ich ja gerade nicht zum Nähen. In diesem Januar wurde lediglich eine neue Jacke fertig.
Den Stoff dazu hatte ich im bereits auf dem letzten Stoffmarkt hier in Ulm mitgenommen und als Schnitt habe ich mir eine Strickjacke (Nr. 18) aus der FashionStyle vom März 2017 ausgesucht.

Da ich als Hosenträgerin nicht gerne so kurze Jacken trage, habe ich sie um 9 cm verlängert, was einem zusätzlichen Knopf in der Leiste entspricht.


Ich trage diese diese Jacke sehr gerne und werde diesen Schnitt noch einmal nähen. Es liegt dafür ein jeansblauer leichter Strickstoff bereits bereit. Besonders gut gefällt mir die Blende, die der Jacke im Ausschnitt etwas Stabilität gibt, aber nicht so dick wie ein Schalkragen ist. Was mir optisch nicht so ganz gefällt, ist das schwarze Bündchen, auch wenn die Farbe Schwarz im Stoff vorkommt. Der Kontrast zur Knopfleiste ist mir zu stark. Ich werde daher bei der nächsten Jacke auf mehr Ton-in-Ton achten.

Mit dieser Jacke mache ich heute beim nun monatlichen Me-Made-Mittwoch mit.

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Herbstjacke

Auf dem letzten Stoffmarkt habe ich mir einen Stoff für eine neue Jacke gekauft.




Dieser Stoff ist kein normaler Walk sondern hat auf einer Seite ein gestricktes Gewebe, ist aber auch Wolle. Ich denke  man sagt dazu auch Strickwalk. Wie sich dieser Wollstoff nun trägt und wie warm diese Jacke sein wird, werde ich testen. Zum Füttern hatte ich noch einen hellen fein gestreiften Futterstoff. 

Genäht habe ich die Jacke Vilette aus der La Maison Victor vom Jahresanfang. Dieser Schnitt hatte mir sofort gefallen, da er im Ärmelbereich großzügig geschnitten, aber unten eher schmal ist, was meiner Körperform entgegen kommt. Genäht habe ich in Gr. 44 und außer einem zweiten Knopf keinerlei Anpassung vorgenommen. Mit dem Ergebnis bin ich recht zufrieden und bin mal nun gespannt, bis zu welchen Temperaturen sich dieses Jacke im Winter bewährt.






Die großen Knopflöcher konnte ich mit der Nähmaschine in diesen dicken Stoff nicht mehr nähen, daher war ich gezwungen, mit der Hand zu nähen. Sie könnten sorgfältiger sein, aber sie fallen bei diesem gewalkten Stoff nicht weiter negativ auf. Für Paspelknopflöcher war es zu spät, denn die hätte ich vor den Belegen nähen müssen.

Ich werde jetzt mal nachschauen, ob beim MMM noch mehr Herbstgarderobe zu sehen ist.

Mittwoch, 22. März 2017

'Helen' aus der La Maison Victor (2)

Nun ist endlich Frühling und ich trage an noch kühlen Tagen draußen jetzt die Jacke, die ich Anfang Januar genäht habe >Link<. Die Aufnahme ist aber trotzdem im Treppenhaus entstanden, da es dem Fotografen für im Freien heute morgen zu kalt und regnerisch war. Eigentlich sollte diese 'Helen' aus der La Maison Victor aus einem dicken Strickstoff genäht werden, was vermutlich auch besser gewesen wäre als der von mir verwendete Sweatstoff.

Statt in 46 hätte ich doch lieber in  44 zuschneiden und dafür einen FBA machen sollen. Die Jacke ist nämlich trotz der laut Tabelle passenden Oberweite wieder einmal vorne etwas kürzer als hinten. Und durch die breite Schulter sind die Ärmel etwas lang.
Eigentlich weiß ich das ja...



























Das rote Futter gefällt mir immer noch sehr gut.


Unten ist die Jacke auch etwas zu weit geworden, da ich am Schnitt eigentlich nichts geändert habe. Allerdings trage ich da auch nur eine recht dünne flutschige Kaufbluse darunter, mit einem Strickstoffteil sieht das dann schon wieder etwas anders aus.

Ein Lieblingsteil wird diese Jacke nun nicht gerade, aber um schnell etwas über zuziehen oder in den Supermarkt zu fahren, dafür werde ich sie sicher tragen.

Wenn es zeitlich möglich ist, werde ich mir dieses Frühjahr aber noch ein richtiges Blouson oder eine Jacke (z.B. aus Popelin) nähen. Zunächst brauche ich aber noch ein paar neue Shirts und/oder kurzärmlige Blusen. Ideen habe ich viele, aber ich kann ja schließlich nicht jeden Tag stundenlang im Nähzimmer verschwinden.

Mit dieser Jacke geht es nun heute hinüber zum MMM, wo ich natürlich wieder viele neue Ideen entdecken werde und es mir dann noch schwerer fällt zu entscheiden, was ich als nächstes nähe...

Mittwoch, 1. März 2017

Cardigan 'Hope'

Wie ich neulich schon geschrieben habe, bin ich von der Sonderausgabe der 'La Maison Victor' ziemlich begeistert. Eigentlich wollte ich mir den Cardigan 'Claire' nähen und hatte mir den Schnitt bereits kopiert. Als ich die Folie dann an mich gehalten habe, erschien mir die Jacke dann doch zu lang für mich, was man ja kürzen könnte. Als es mir dann im Brustbereich auch noch etwas eng erschien und ich anfing zu überlegen, ob nicht sowieso ein Brustabnäher besser wäre, habe ich mich anders entschieden und den Schnitt 'Hope' kopiert, um mir vorstellen zu können, ob dieser Schnitt machbar ist. Diese 'Hoffnung' sah gut aus und ich konnte den seitlichen Bogen auch gut unten etwas enger auslaufen lassen.

Diese Jacke war schnell zugeschnitten und genauso schnell genäht und wird sicher ein Lieblingsteil.




























Die Länge der Jacke ist genau so, wie ich es am liebsten mag und ich habe auch nichts gegen die dreiviertel langen Ärmel.  Da dieser Stoff eine dunkle Rückseite besitzt, habe ich einfach aus dieser linken Seite die Bündchen genäht. Der Stoff ist genügend elastisch und so passen sie farblich perfekt dazu, jedenfalls besser als schwarze Bündchenware. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich diesen Schnitt noch einmal verwende.

Nun aber fix zum MeMadeMittwoch, vielleicht gibt es dort ja trotz Aschermittwoch wieder viel Interessantes zu entdecken.

Sonntag, 8. Januar 2017

'Helen' aus der La Maison Victor

Da ich erkältungsbedingt die erste Woche des Jahres mehr oder weniger im Haus verbracht habe, konnte ich den einen oder anderen Nachmittag im Nähzimmer verbringen.

Im Stoffvorrat hatte ich noch ein Stück grauen Sweatstoff, das auf der Rückseite einen dünnen Fleece besitzt, so ähnlich wie ein Alpenfleece. Da ich diesen Stoff für kleines Geld bei einem Lagerverkauf eines örtlichen Stoffgeschäfts mitgenommen hatte und daher keine Angaben zum Material habe, beschloss ich, einfach mal den Schnitt Helen aus der La Maison Victor vom Jahresende auszuprobieren. Der Schnitt ist zwar eigentlich für einen dickeren Strickstoff gedacht, er hat aber viele Element, die mir gefallen, wie z.B. einen Stehkragen oder Bündchen an Ärmel und Saum. Da mein vorhandener Stoff ausreichend elastisch ist und der Schnitt recht nah an meinem Grundschnitt ist, habe ich beschlossen, diesen Schnitt zunächst einmal genau nach Vorgabe in Gr. 46 zu nähen.

Jetzt fehlte mir nur noch ein Futterstoff und die Druckknöpfe. Ich hatte ein rotes Futter im Kopf und wurde da im Stoffgeschäft auch schnell fündig.



Interessant finde ich Variante der Nahttaschen, angesetzt an einer 'breiteren' Nahtzugabe, auch wenn sie am Ende an der vorgesehenen Stelle recht sinnlos sind.



Die gesamte Anleitung ist gut verständlich und das Ergebnis ist sicher tragbar. Die Riegel an den Bündchen habe ich auch mit dem roten Futterstoff verstürzt, auch wenn man das nur ahnen kann.



Ich werde diese Jacke sicher tragen, wenn es Richtung Frühjahr geht und dann auch ein Tragebild beim MMM zeigen. Unten ist die Jacke etwas zu weit geworden und da es sich nicht um einen Strickstoff handelt, lässt sich die Weite auch nicht über die Riegel im Bund regulieren. (Es entstehen dabei unschöne Beulen). Wenn ich diesen Schnitt noch einmal nähe, was ich mir gut vorstellen kann, werde ich ein paar Änderungen vornehmen.

  • etwa 5 cm mehr Gesamtlänge
  • Taschen dann entweder soweit wie möglich nach unten setzten oder ganz weglassen. Die sitzen einfach viel zu hoch, so dass ich mich verrenken muss, um wenigstens ein Taschentuch unter zu bringen
  • Gr. 44 zuschneiden, aber dann im Brustbereich  etwas Weite zugeben. (Kleiner FBA) Alternativ die Schulterbreite etwas verschmälern und im Hüftbereich Weite rausnehmen.
  • Eventuell Knöpfe und Knopflöcher statt der Druckknöpfe, zumindest bei einfarbigen Stoffen

Außerdem muss ich darauf achten, dass ich die Bündchen richtig herum annähe, denn mir war gar nicht aufgefallen, dass der Probestoff eine Strichrichtung besitzt. Daher wirkt der Saumbund jetzt etwas dunkler.