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Mittwoch, 23. Dezember 2020

Nähen für Weihnachten - Finale


Die geplanten Termine für dieses Projekt sind folgende:

15.11. Schnitt und Stoff liegen bereit, Vorstellung der Pläne
22.11. 
Es läuft wie am Schnürchen oder es wird Hilfe gebraucht
06.12. 
Auf der Zielgeraden oder noch kurzfristig für was ganz anderes entschieden 
20.12. 
Finale mit ein, zwei oder drei neuen Outfits für den Weihnachtsabend

Eigentlich dachte ich, dass ich bei der Hose nur alles Geheftete wieder auftrennen muss und dann einfach wieder zusammennähen kann. Aber es kam dann doch alles etwas anders, wobei die Schuld bei mir lag.

Wenn man nur das Nähvideo anschaut und nicht das Gehirn dazu einschaltet, passiert ein Fehler nach dem anderen. 

Der erste Fehler, der passierte, war, dass ich die Nahtzugabe für den Reißverschluss an der falschen Seite abgeschnitten habe, so dass ich einen 'Männerhosenverschluss', also den Untertritt auf der anderen Seite, nähen musste. Das hatte dann später zur Folge, dass die Knipse am Bund alle nicht mehr übereingestimmt haben. Also wurden die Knipse erst mal ignoriert. Das Ergebnis war, dass ich den Bund wieder abtrennen und neue Markierungen in umgekehrter Reihenfolge anbringen musste, um das Ganze auch ordentlich passend anzunähen.

Bei den Taschen hatte ich mich für die Lösung mit den aufgesetzten Taschen entschieden und diese an die Bundlinie der Hose angepasst, zugeschnitten, den angeschnittenen Beleg mit Einlage verstärkt und aufgenäht. Im Stehen sah das Ganze recht gut aus, nur, wenn ich mich hingesetzt habe, standen die Tascheneingriffe so ab, dass ich für mich entschied, so ziehe ich diese Hose nicht an. Also habe ich an den betroffenen Stellen den Bund wieder abgetrennt, die Taschen abgetrennt und die Innenseitennähte wieder aufgetrennt. Was tun? Eine Hose ganz ohne Taschen wollte ich nicht, die ganze Hose wieder auftrennen wollte ich auch nicht, also habe ich einfach noch einmal neue Taschen zum Aufnähen zugeschnitten und den runden Eingriff wie im Originalschnitt verwendet.

Als alles wieder zusammengenäht war, hatte ich zunächst erst mal genug und habe die Hose beiseite gelegt, denn bei einer Hose ist es eindeutig bequemer, wenn die Taschen wie üblich innen liegen, 

Der Sonntagtermin für das Finale rückte immer näher und ich habe mich erwischt, dass ich erst einmal nachgeschaut habe, wie lange die Linkparty noch offen ist. 

Gestern habe ich nun doch noch den Hosensaum umgenäht, so dass ich die fertige Hose samt dem Shirt hier doch noch zeigen kann. 






Fast noch besser gefällt mir diese Kombination mit einer Bluse, die ich mir 2016 für Silvester genäht hatte.




Ich bin nun selber gespannt, wie sich diese Hose verhält, wenn ich damit einen Sofatag hinter mir habe. Diese Chance bekommt sie noch.

Das Fazit ist nun:
Der Hosenschnitt hat eindeutig Potential, wenn man ihn so vernäht wie vorgesehen und auch einen Stoff mit genügend Elasthan verwendet (ebenfalls wie vorgesehen). 

Zum Schluss bleibt nun noch, allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start in ein hoffentlich besseres Jahr 2021 zu wünschen. Wir feiern dieses Jahr Weihnachten nur zu dritt, also mit dem Sohnemann, der seine Covid-Infektion schon letzten März als Skifahrer hinter sich gebracht hat. Eigentlich wollten wir 'zwischen den Jahren' zur Tochterfamilie fahren und endlich die Enkel wiedersehen, aber das haben wir abgesagt, bis die Fallzahlen wieder unten oder wir geimpft sind .

Bleibt gesund!

Sonntag, 6. Dezember 2020

Nähen für Weihnachten - Zwischenstand 2

 



Die geplanten Termine für dieses Projekt sind folgende:

15.11. Schnitt und Stoff liegen bereit, Vorstellung der Pläne
22.11. 
Es läuft wie am Schnürchen oder es wird Hilfe gebraucht
06.12. 
Auf der Zielgeraden oder noch kurzfristig für was ganz anderes entschieden 
20.12. 
Finale mit ein, zwei oder drei neuen Outfits für den Weihnachtsabend

In der Zwischenzeit habe ich die 'Probehose' aus dem vorgesehenen Stoff mit der Nähmaschine zusammengeheftet und auch den Bund probeweise angenäht. Die Anprobe sagt mir, dass ich die Hose jetzt so nähen kann. Da ich aber keine Lust habe, einen vorhandenen Reißverschluss zu kürzen und es in der 'Black Week'  auch Rabatte auf Stoffe gab, habe ich noch einmal eine Bestellung los geschickt und passende Reißverschlüsse für Hosen nach diesem Pattydoo-Schnitt mitbestellt. Da sich die Lieferung aber etwas verzögert hat und erst gestern eingetroffen ist, habe ich die Wartezeit genutzt und schon mal das Oberteil genäht. 


Eigentlich hatte ich mir gedacht, das geht ratz fatz, aber dummerweise hatte ich das Schnittmuster in der Länge etwas zu großzügig angepasst, so dass ich das Shirt noch einmal komplett auftrennen und das Zuviel an Stoff wieder entfernen musste. Im Endeffekt habe ich dann oberhalb der Brust doch nur einen halben Zentimeter zugegeben. Bei Raglan Schnitten sind die Anpassungen irgendwie sowieso schwierig und außerdem ist bei diesem Schnitt die Linienführung des Raglans für mich sowieso nicht so toll. Ich finde, dass die Linie sehr weit außen liegt und daher der Ärmel ziemlich eng wird. (Ich habe nun wirklich keine kräftigen Oberarme...) Ich lasse dieses Oberteil jetzt so, wie es ist, da weitere Anpassungen das Ganze nur verschlimmbessern würden. Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, einen meiner vorhandenen Schnitte zu verwenden und den Kragen dran zu basteln. Ich habe ja seit gestern schon wieder neuen French Terry hier liegen... Noch einmal werde ich aber diesen Schnitt nicht nähen.

Da ich zwischendurch auch noch neue Oberteile für die beiden Enkel in Arbeit habe, werde ich dann wohl in der kommenden Woche mit der Hose weitermachen. Bis Weihnachten wird sie sicher fertig werden. 

Nun muss ich aber mal nachschauen, wie es bei den anderen so läuft. Hier geht es zur Übersicht.

Sonntag, 22. November 2020

Nähen für Weihnachten - Zwischenstand 1

 

Die geplanten Termine für dieses Projekt sind folgende:

15.11. Schnitt und Stoff liegen bereit, Vorstellung der Pläne
22.11. 
Es läuft wie am Schnürchen oder es wird Hilfe gebraucht
06.12. 
Auf der Zielgeraden oder noch kurzfristig für was ganz anderes entschieden 
20.12. 
Finale mit ein, zwei oder drei neuen Outfits für den Weihnachtsabend


Nach einer weiteren Woche ist noch nicht allzu viel passiert, da das Wetter hier im Süden Deutschlands so schön war, dass wir nachmittags in der Umgebung oft zu Fuß unterwegs waren und ich danach oft einfach keine Lust mehr auf das Nähzimmer hatte (und bis Weihnachten ist ja noch ein bisschen Zeit).

Da die Schnittteile der Burda-Hose soll viel breiter waren als die von der Pattydoo-Hose, war ich so unsicher, ob dieser Jeansschnitt für mich überhaupt möglich ist. Daher habe ich meine Stoffreste durchgesehen für ein Probeteil und tatsächlich ein geeignetes Reststück von einem früheren Weihnachtskleid gefunden.  Vorder- und Hinterhose habe ich zugeschnitten und mit der Nähmaschine zusammengeheftet. Wie im Video von Ina beschrieben, habe ich zuvor das Schnittmuster ausgemessen und entschieden, im Hüftbereich Gr. 42 zu wählen und Richtung Bund die Anpassung auf Gr. 44 vorzunehmen. Da die Hose ja nicht bis in die Taille geht müsste das ja reichen, denn für die Taille wäre Gr. 44 für mich noch zu eng. Das Ergebnis hat mich dann aber positiv überrascht.










Vorne passt die Hose schon mal richtig gut, leider hatte ich keinen Stoff mehr für den Bund und die Hosenbeine musste ich hinten in Wadenhöhe anstückeln. Hinten muss die Gesäßkurve auf jeden Fall tiefer gelegt werden, denn dort rutscht der Stoff seitlich etwas nach oben und wirft Falten. Da der Stoff leicht elastisch ist, sitzt er mir an den Hüften sogar etwas locker, da muss ich vermutlich beim Stoff für die Weihnachtshose nichts mehr zugeben. Ich überlege mir jetzt sogar, ob ich später auch diese Hose noch fertig nähe. Das angesetzte hintere Hosenbein fällt weiter gar nicht auf. Alternativ könnte ich ja auch eine kürzere Hose daraus machen und für den Bund das Kleid (das ich sowieso nicht trage) zerschneiden oder einen schwarzen Bund annähen. Mal sehen...

Und so habe ich mich jetzt für diesen Schnitt entschieden, ihn noch etwas nach den bisherigen Erkenntnissen angepasst und mal mutig zugeschnitten. Was ich noch nicht entschieden habe, ist, ob ich die Taschen vorne wie im Schnitt vorgesehen nähe oder wie bei der Burdahose größere Taschen aufnähe. Das entscheide ich wohl erst, wenn ich die 'Probehose' aus diesem Stoff zusammengeheftet habe.




Für das geplante Shirt habe ich den Schnitt mal auf Folie kopiert, aber die Anpassungen noch nicht vorgenommen.

Vermutlich sind andere schon viel weiter mit ihrer Weihnachtskleidung. Ich schaue mal hier nach, was sich bisher so tut.

Mittwoch, 5. September 2018

Versuch einer Hosenkonstruktion

In der Juliausgabe der FashionStyle gibt es einen Hosenschnitt, den ich mir für mich vorstellen konnte, da er einen Formbund und Taschen wie bei einer Jeans besitzt.

 Also habe ich damit einen Versuch aus Nessel gestartet leider mit dem Ergebnis : So nicht! Die Hose war irgendwie viel zu groß und die aufspringende Falte macht mich optisch unheimlich breit, obwohl ich ja recht schmale Hüften besitze.








Was nun? Ich wollte mich sowieso an der Konstruktion einer Hose versuchen und habe mir daher dieses Buch wieder aus dem Schrank geholt,



auf Packpapier gezeichnet und das Ergebnis auf Folie kopiert. Der erste Nähversuch war viel zu eng, also habe ich im Internet geforscht und mir Tipps zur Anpassung von Hosenschnitten geholt.
Die nächste Version war dann schon besser, aber noch nicht tragbar:


Also habe ich weiter angepasst, die Taschen ähnlich der FashionStyle-Hose eingezeichnet und mir dann eine Hose aus einem Stoff genäht, den ich im Schlussverkauf günstig erstanden hatte. Es ist nicht der ideale Hosenstoff, da er recht locker gewebt ist, aber als Mischung aus Viskose und Leinen recht schön fällt.


Der Formbund ist etwas zu weit geworden, die Hose bleibt aber auf der Hüfte sitzen, so dass ich mit dem Ergebnis schon mal recht zufrieden bin.


Dieser Schnitt ist also ausbaufähig, auch für lange Hosen...

Ich bin gespannt, ob andere bereits Herbstkleidung nähen, oder ob dieser heftige Sommer wie bei mir noch nachwirkt. In der nächsten Zeit komme ich vermutlich nicht viel zum Nähen, da der Meniskusschaden im rechten Knie operiert werden muss und ich dann erst einmal mit Krücken unterwegs bin. Aber Pläne für das Winterhalbjahr habe ich schon.

Verlinkt wird heute bei:
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