Samstag, 27. November 2021

WKSA2021 (01)



Nachdem ich zunächst der Meinung war, dass ich dieses Jahr nichts Neues für die Feiertage brauche, habe ich mich nun doch entschlossen, schon wegen der Tradition mir wenigstens ein neues Oberteil zu nähen.



Geplant ist ein Shirt, den Stoff dafür habe ich bereits hier liegen:


Welchen Schnitt ich nehmen werde oder wie ich mir einen zusammen bastle, weiß ich im Moment noch nicht, aber etwas Zeit habe ich ja noch. Ich reihe mich also hiermit in die diesjährigen Weihnachtsbekleidungnäherinnen ein und freue mich, dass das Team vom Me-Made-Mittwoch diese schöne Tradition weiterführt. Hier geht es zur Übersicht der geplanten Projekte.

Die nächsten Termine sind dann:

05.12. Welcher Stoff für welchen Schnitt?

12.12. Zwischenstand - Wie läufts?

19.12. Finale!

Mittwoch, 3. November 2021

Jacke für den Alltag

Nachdem ich den Schnitt 'Hanna' von Pattydoo zunächst wegen der Kragenlösung erworben hatte, habe ich mich entschlossen, diesen Schnitt noch einmal wie vorgesehen mit Bündchenkragen zu nähen. Ich hatte den Wunsch nach einer gemütlichen Jacke für daheim und mir dafür einen farbneutralen (also grauen) French Terry und dazu passenden Bündchenstoff bestellt. Da ich überwiegend Hosen trage, habe ich mich dann aber kurzfristig entschlossen, die Taschen komplett weg zu lassen. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden und diese Sweatjacke wird diese Herbst- und Wintersaison sicher einer meiner Lieblingsstücke.

 




Im Moment bleibe ich häufig bei meiner Schnittmustersuche bei den Modellen von Pattydoo  hängen. Solche Basisschnitte passen einfach gut zu mir und ich brauche im Rentneralltag auch eher gut tragbare Modelle und weniger besonders raffiniert geschnittene Kleidung. Außerdem nähe ich zur Zeit mehr für die Enkel als für mich. In der Regel trage ich auch meine Kleidung mehrere Jahre und sortiere nicht so schnell alles wieder aus.

Bestimmt gibt es hier beim Me-Made-Mittwoch wieder viele tolle Näharbeiten für Herbst und Winter zu bestaunen.

Mittwoch, 6. Oktober 2021

tragbares Probeteil

Den Sommer über habe ich fast nichts für mich selber genäht. Kleider trage ich fast nie und Blusen und T-Shirts habe ich genug im Schrank, so dass da wenig nach bewährten Schnitten dazu kam. Genäht habe ich aber ab und zu für die Enkel, denn die wachsen ja regelmäßig aus ihren Sachen raus.

Stoff habe ich natürlich trotzdem gekauft, unter anderem auch einen günstigen grünen French Terry, mit dem ich zunächst einen angepassten Schnitt ausprobieren wollte.

Seit einiger Zeit bin ich ein Fan der Basisschnitte von Pattydoo. Mit diesen Schnittmustern komme ich gut klar und ich habe z.B. bei T-Shirts festgestellt, dass sich verschiedene Details auch gut bei ähnlichen Schnitten verwenden lassen. Zum Schnittmuster des Blousons 'Brooklyn' gibt es inzwischen eine Langversion, die ich aber mit nur 8 cm Verlängerung für meine Jacke als Basis genommen habe. Zunächst hatte ich mir überlegt, den Kragen des Sweatshirts 'Miley'
an diese Jacke zu basteln, da kam ein neues Schnittmuster heraus, das genau diesen Kragen als Variante hatte. Das war natürlich viel einfacher, da ich den Halsauschnitt vom Modell 'Hanna' direkt auf meinen Jackenschnitt übertragen konnte.  Einen langen Reißverschluss, den ich entsprechend kürzen  konnte, und Bündchenstoff hatte ich im Vorrat. 

Zugeschnitten und genäht war dann schnell.


Also tragbar ist diese Jacke zwar, aber genau so werde ich sie vermutlich nicht mehr nähen. Der Blousonschnitt samt Taschenlösung eignet sich wohl besser für einen dünneren Stoff. Die Kragenlösung mag ich, für meinen etwas dickeren Stoff hatte ich das falsche Bündchen. Die feine Version sieht irgendwie komisch aus, ein grobes Bündchen oder ein Bund aus demselben Stoff wäre wohl besser gewesen. Egal, ich werde die Jacke so tragen, wie sie jetzt ist.

Übrigens gefällt mir die Jacke 'Hanna', die etwas schmaler geschnitten ist,  eigentlich noch besser, so dass ich sie mir demnächst ohne den warmen Stehkragen und auch ohne Taschen aus einem dünneren und weicheren French Terry  ganz in Anthrazit nähen werde. So ist zumindest der Plan. Allerdings muss ich vorher noch den Wunsch des 6-jährigen Enkels nach einem neuen weichen Hemd erfüllen...

Nun geht es mit dieser Probejacke schnell noch ab zum heutigen Me-Made-Mittwoch und ich hoffe, ich find auch die Zeit, mir in Ruhe anzusehen, was andere schon für diesen Herbst genäht haben.

Mittwoch, 2. Juni 2021

Verschiedenes

Im Moment habe ich nichts Neues, was ich beim Juni-Me-Made-Mittwoch  zeigen könnte. Ehrlicherweise habe ich auch genügend Kleidung im Kleiderschrank, obwohl ich kräftig aussortiert habe.

Ganz auf das Nähen verzichte ich aber nicht, denn die Enkel freuen sich immer über Neues von der Oma und solange sie noch begeistert selbstgenähte Kleidung tragen, nähe ich gerne für sie.

Zudem regt es mich schon länger auf, dass bei einigen meiner Hosen die Taschen ziemlich knapp für das Smartphone sind. Die Handytaschen zum Umhängen haben sich für mich nicht bewährt, da sie immer in der Gegend rumbaumeln, also musste eine andere Lösung her. Ich habe mir also den Schnitt 'Lilly von creaResa' angepasst, indem ich zwei 10 cm lange Stücke Gurtband auf der Rückseite aufgenäht habe und alle extra Fächer weggelassen habe, damit die kleine Tasche nicht so aufträgt und im Hosengürtel eingefädelt werden kann. Durch die Gurtbänder, die breiter als der Gürtel sind, passt sich das Täschchen gut an jede Sitzposition an.

aus schwarzem Kunstleder


aus braunem Kunstleder 
zusammen mit einer Impfpasshülle nach SewSimple.de

Da ich noch genügend Reststücke habe, entstehen sicher noch mehr Versionen, vermutlich zunächst aus hellem Kunstleder zum weißen Gürtel und auch aus einer alten Jeans zum blauen Gürtel.

Mittwoch, 5. Mai 2021

T-Shirtproduktion beginnt

Mit der Kragenlösung von Sweatshirt Miley von Pattydoo (letzter Post) habe ich gleich noch 2 weitere Shirts genäht, aber mit 'normalen' Ärmeln. Irgendwie sind da aber keine Bilder an der Frau entstanden.


Getragen wurden in diesem kalten April beide sehr gerne und häufig.

Danach habe ich mit der T-Shirt Produktion begonnen, hier zeige ich mal das erste, das aus einem der Stoffe aus einem 'Trigema-Putzlappenpaket' entstanden ist. Die Stoffstücke sind immer zufällig, aber die Qualität ist eigentlich immer sehr gut und die Farbe finde ich auch ok.


Diesen Schnitt Audrey hatte ich schon einmal als Rolli genäht, da Pattydoo nun aber noch glatte Ärmel statt gekräuselte Ärmel nachträglich mit in den Schnitt aufgenommen hat, habe ich ihn als kurzärmliges Shirt ausprobiert. Wieder einmal habe ich gemerkt, wie unterschiedlich sich Stoffe verhalten. Dadurch, dass dieser grüne Jersey weniger elastisch ist und ich einfach ohne Nachzudenken zugeschnitten hatte, ist das Shirt über der Brust etwas knapp geraten. Beim nächsten Versuch, von dem es im Moment auch kein aktuelles Bild gibt, habe ich dann vorne im gekräuselten Bereich noch etwas zugegeben.

Außer für mich, nähe ich immer auch wieder für die Enkel:


Ich hoffe nun, dass verstärkt mit der Sommerproduktion begonnen werden kann, denn es reicht so langsam mit dem zu kühlen Wetter. Bestimmt werden hier heute im Mai-MeMadeMittwoch die ersten Sachen für die warme Jahreszeit vorgestellt.

Mittwoch, 3. März 2021

Sweatshirt

Als ich die Kragenlösung von Sweatshirt Miley von Pattydoo mir genauer angeschaut habe, war mir sofort klar, dass ich so ein Sweatshirt brauche. Da ich aber nicht so ein Fan von großen farblichen Unterteilungen bin, habe ich es einfarbig genäht und nur für den Reißverschluss und die Bündchen eine andere Farbe gewählt. Diesen rostroten French Terry aus Modal hatte ich mir mal aus Verdacht mitbestellt.
Da dieser Stoff aber viel weicher ist als 'normaler' Sommersweat bin ich im Nachhinein froh, dass ich dünne Einlage auf die Kragenteile gebügelt habe. 


Zunächst war ich von den überschnittenen Schultern nicht so überzeugt, da aber der weiche Stoff schön locker fällt, wurde dieses Oberteil nun zu einem meiner Lieblinge und wird wirklich häufiger als die anderen Sachen getragen. 



Da ich noch einen festeren Sweat hier liegen habe und noch so ein Sweatshirt, aber ohne die überschnittenen Schultern haben möchte, habe ich mir einen Schnitt aus einem  normalen bequemen T-Shirt ohne Brustabnäher, bei dem ich mir die Ärmel verlängert habe, und dieser Kragenlösung gebastelt. Zugeschnitten habe ich schon mal, jetzt muss nur noch genäht werden. 

Was ich zuletzt für mich genäht habe, waren aus Jerseyresten Unterhosen. Zuerst hatte ich das Modell 'Fleur' von Pattydoo ausprobiert. Der erste Versuch gefiel mir nicht so recht, da sich der Beinausschnitt beim Säumen zu sehr ausgedehnt hat und dadurch über den Po viel zu viel Stoff war. Wenn ich Wäschegummi um die Beinausschnitte nähe, wird es aber tragbar.



mit glattem Falzgummi
Auf der Suche nach anderen Schnittmustern bin ich dann auf 'Panty Joyce' von Nähtalente gestoßen. Dieser Schnitt hat sich sich dann von der Form her als geeigneter für mich herausgestellt. Hier habe ich dann verschiedene Gummibänder ausprobiert.

mit Wäschgummi









mit Spitzen-Falzgummi 











Inzwischen besitze ich einen ganzen Stapel neuer Slips, das dürfte für einige Zeit wieder genügen.







Was die anderen Hobbynäherinnen inzwischen so alles für sich genäht haben, kann man sich hier beim monatlichen Me-Made-Mittwoch ansehen.

Mittwoch, 3. Februar 2021

Noch ein Pulli

Ich habe noch leichte Sweatstoffe hier liegen, die ich noch verarbeiten kann. Blusen brauche ich aktuell keine neuen und für die viele Zeit daheim sind so leichte Pullis gerade mein Favorit.

Da ich schnell nähen und nicht wieder größere Schnittanpassungen machen wollte, habe ich auf den bewährten angepassten Schnitt meines Lieblingsshirts zurückgegriffen und einfach genäht. Und was ich eigentlich hätte wissen müssen, ist die Tatsache, dass sich unterschiedliche Stoffe unterschiedlich verhalten. Der verarbeitete Stoff ist weicher und überwiegend aus Polyester. Das hatte zur Folge, dass der Bund, den ich aus demselben Stoff genäht habe, viel zu weit war. Zunächst habe ich versucht, den Bund wieder abzutrennen, was auf Grund des Stoffes sich aber als unmöglich herausgestellt hat. Ich nähe nämlich, da meine Overlock manchmal Schwierigkeiten macht, immer zuerst mit einem elastischen Stich der Nähmaschine und nähe anschließend aus optischen Gründen noch einmal mit der Overlock dieselbe Strecke. In dem weichen gemusterten Stoff war die Naht nicht mehr zu erkennen und Trennversuche führten leider zu kleinen Löchern. Also habe ich mich entschieden, einfach die Seitennaht im Hüftbereich über den Bund hinweg enger zu nähen und das Zuviel an Stoff abzuschneiden. Der weiche Stoff hat das ganz gut mitgemacht und das Ergebnis ist meiner Meinung nach tragbar.





Zu meiner tollen Frisur muss ich mal sagen, dass ich seit dem 22. Oktober  nicht mehr beim Friseur war. Zum Glück wachsen meine dünnen feinen Haare recht langsam und waren das letzte mal kürzer als üblich geschnitten worden. Ich komme also immer noch einigermaßen klar, mein Mann hat mir lediglich im Nacken und die langen Spitzen vor den Ohren etwas gekürzt. Trotzdem wünsche ich mir endlich einen Friseurtermin. Ich befürchte nur, der Lockdown geht noch etwas länger...